Berlin, 22. März 2019 – Der BVES traf sich zur Diskussionsrunde über das hochaktuelle Thema “Energiespeicherlösungen im Strukturwandel der Kohleregionen” in der Berliner Vertretung des Landes Brandenburg. Geladen waren neben den BVES-Gästen aus der Energiespeicherbranche u.a. ein Vertreter aus dem Büro des Lausitzbeauftragten der Staatskanzlei Brandenburg und der Landesvertretungen aus Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Anlässlich der Dynamik für Speicher aus dem Abschlussbericht der sogenannten „Kohlekommission“ stand die Sitzung im Zeichen der Versorgungssicherheit und der Wertschöpfung, die Energiespeicher in den Kohleregionen leisten können. Speicher sind in Verbindung mit erneuerbaren Energien eine herausragend klimafreundlichere Alternative zu fossilen Kraftwerken und können die veraltete Energieinfrastruktur in den Kohleregionen zukunftstauglich modernisieren. Die deutsche Energiespeicherindustrie ist eine innovative Industrie mit hohem Entwicklungspotential. Die Beschäftigtenzahlen und auch die Nachfrage nach Fachpersonal wachsen (vergleiche BVES-Branchenzahlen 2019). Die Energiespeicherindustrie bietet den vom Strukturwandel betroffenen Regionen kurz- und langfristig attraktive Perspektiven. Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussionen war die Wilsdruffer Erklärung 2019 des BVES, die das besondere Potential von Energiespeichern für ein dekarbonisiertes und versorgungssicheres System in konkreten Leitlinien zusammenfasst.
„Um die Versorgungssicherheit nach und während des Kohleausstiegs zu gewährleisten, bieten die vielseitigen Speichertechnologien effiziente Antworten. Dabei sprechen wir nicht nur von Batteriespeichern, sondern von der Nutzung und Vernetzung der verschiedenen Speichersysteme. Hier spielen neben Wasserstoff auch andere Langzeitspeicher und thermische Speicher eine große Rolle. Wir hoffen, dass baldmöglichst die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es uns ermöglichen Speichern bei der Erreichung der Klimaziele den Platz einzuräumen, den Sie verdienen.“
- Bernhard Rill, BVES-Vizepräsident (Gustav Klein GmbH&Co.KG)
„Der Begriff „Speicher“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Abschlussbericht der „Kohlekommission“. Das ist kein Zufall: Energiespeicher können in Verbindung mit erneuerbaren Energien die Aufgaben von konventionellen Kraftwerken effizienter und zugleich klimafreundlicher ersetzen. Für die Kohleregionen bietet die Speicherindustrie echte Zukunftschancen und bessere Antworten auf das Kohlefragendreieck: Klimawandel, Strukturwandel und Energieversorgungssicherheit.“
- Urban Windelen, BVES-Bundesgeschäftsführer
„Es ist bereits in der Transitionsphase des Energiesystems dringend notwendig, die Potenziale der verschiedenen Speichertechnologien verfügbar zu machen.“
- Sven Tischer, Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten Dr. Klaus Freytag
Der BVES e.V. Bundesverband Energiespeichersysteme vertritt die Interessen von Unternehmen mit dem gemeinsamen Ziel der Entwicklung, Vermarktung und dem Einsatz von Energiespeichern in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Als technologieoffener Industrie-Verband ist der BVES Dialogpartner für Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Pressekontakt:
Valeska Gottke, Referentin Kommunikation und Märkte
Tel.: 030 – 54 610 634, Mobil: 0172-1481791
v.gottke@bves.de, www.bves.de





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