Berlin, 20.03.2026 – Die BVES-Statuskonferenz „Flex-Hub Mobilitätswende. Die Zukunft der Ladeinfrastruktur“ hat ein klares Zeichen gesetzt: Die Elektromobilität ist in der Praxis angekommen – und die Politik versteht zunehmend die Bedeutung für Bürger, Industrie und Wirtschaftsstandort Deutschland. Diese Entwicklung muss nun durch eine passende Ladeinfrastruktur begleitet werden.
Mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie hochrangiger Beteiligung aus dem Bundeswirtschafts- und dem Bundesverkehrsministerium, dem Bundestag, der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur und dem Umweltbundesamt wurde deutlich: die Diskussion wird endlich nicht mehr theoretisch geführt, sondern konkrete Lösungen stehen bereit, werden bereits in der Fläche umgesetzt und in die Praxis gebracht.
Die Branche ist bereit und liefert. Lösungen für eine leistungsfähige, intelligente Ladeinfrastruktur sind vorhanden und schaffen Wertschöpfung in Deutschland. Insbesondere Energiespeicher, zusammen mit intelligenter Steuerung und erneuerbare Erzeugung vor Ort, ermöglichen es schon heute, hohe Ladebedarfe im Personen- und Güterverkehr zu decken ohne auf große Netzanschlüsse angewiesen zu sein. Eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur muss nicht auf den Netzausbau warten. Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und Dekarbonisierung passen zusammen.
„Ladeinfrastruktur ist das Rückgrat der Mobilitätswende und eine dynamische, wachstumsstarke Branche“, betont Werner Harms, EWE Go, Sprecher der BVES-Arbeitsgruppe Mobilität und Ladeinfrastruktur. „Die technischen Lösungen sind verfügbar – entscheidend ist jetzt, dass die politischen Rahmenbedingungen Schritt halten und die Umsetzung nicht ausbremsen. Denn der Markt wächst rasant: Täglich entscheiden sich weitere Unternehmen dafür, ihre Fahrzeugflotten bei PKW und LKW zu elektrifizieren und ihre Energieversorgung komplett neu zu denken.“
Alexander Junge, BVES Vorstand und Vorstand Aral Elektromobilität macht deutlich: „Aral steht zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wir haben bereits rund eine halbe Milliarde Euro allein in Deutschland investiert. Bereits über 100 Ladehubs setzen dabei auf speicherbasierte Schnellladelösungen. Einfach weil es schneller geht und nicht auf langwierige Netzanschlüsse gewartet werden muss. Für den Ausbau in der Breite, braucht es dringend einheitliche Standards, schnellere Prozesse und verlässliche Rahmenbedingungen. Gerade bei den Genehmigungsprozessen für Bau und Netzanschluss gibt es erhebliches Beschleunigungspotenzial.“
Im Zentrum der Debatten standen daher konkrete Forderungen: weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen sowie Planungs- und Rechtssicherheit. Ebenso braucht es eine klare politische Marschrichtung, die Investitionen erleichtert sowie Innovationen ermöglicht, anstatt sie zu verzögern.
Die BVES-Statuskonferenz zeigt: Die Lösungen für eine klimafreundliche und wirtschaftlich tragfähige Mobilität sind vorhanden – und sie entstehen zunehmend in Deutschland. Jetzt kommt es darauf an, diese Entwicklung zu unterstützen, die Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland auch zu nutzen und dafür bürokratische Hemmnisse und noch falsch gesetzte Regulierung zu beseitigen.
Weitere Informationen zur Agenda finden Sie hier:
BVES Statuskonferenz Flex-Hub Mobilitätswende 2026 – BVES
Der BVES – Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. ist die führende Stimme für Unternehmen und Organisationen aus allen Bereichen der systemischen Energiespeicherung in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Als technologieoffener Industrie-Verband ist der BVES Dialogpartner für Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Er bündelt die Kräfte der wichtigsten Branchenvertreter, gestaltet die öffentliche und politische Diskussion und berät bei der Ausgestaltung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, sowie Standards und Normen auf regionaler Ebene, Bundes- und EU-Ebene.





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