München, 13.07.2020 – gridX hat in einem nun abgeschlossenen Pilotprojekt dreizehn Ladesäulen am Berliner Standort von DHL Express intelligent vernetzt. Die passende Ladeinfrastruktur von der innogy eMobility Solutions GmbH lieferte dabei der Netzservice der innogy Westenergie. Das dynamische Lastmanagement optimiert die Netzentgelte und sorgt für einen stetigen Überlastschutz, sodass das operative Geschäft im Verteilzentrum nicht gefährdet wird.
Für die Logistikbranche spielen Elektrofahrzeuge eine zunehmend wichtige Rolle. Die sogenannten Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) rüsten vermehrt auf E-Mobilität um, um so eine nachhaltigere Belieferung zu ermöglichen. Anbieter von KEP-Diensten transportieren hauptsächlich Sendungen mit relativ wenig Gewicht und Volumen, sodass eine hohe Standardisierung in der Abwicklung möglich ist. Die Sortierung der Sendungen erfolgt größtenteils automatisiert, sodass diese zuverlässig, in kurzer Zeit sowie mit hoher Wirtschaftlichkeit befördert werden können. Um diese Zuverlässigkeit zu gewährleisten, ist der störungsfreie Betrieb der Sortiermaschine von oberster Priorität, so auch am Standort von DHL Express in Berlin.
Die Herausforderung bei der Integration der Ladesäulen ist demnach der Umgang mit dem erhöhten Aufkommen von Energie. Das Laden der Elektroflotte darf den ausfallsicheren Betrieb der Sortiermaschine nicht gefährden. Die Lösung bietet das dynamische Lastmanagement von gridX. Es sorgt für einen stetigen Überlastschutz, sodass Elektrofahrzeuge ohne Bedenken und Folgen für das operative Geschäft geladen werden können. Unter Berücksichtigung der Gebäudelast und des Netzanschlusspunktes wird die zur Verfügung stehende Leistung dynamisch auf die Ladesäulen verteilt. Gelangt der Netzanschluss des Gebäudes an seine maximale Kapazität, passt das dynamische Lastmanagement automatisch und innerhalb von Sekunden das Ladeverhalten der Elektrofahrzeuge an. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Lastmanagements ist die Optimierung der Netzentgelte.
Das dynamische Lastmanagement bei DHL Express in Berlin wurde im Zuge seiner Implementierung vollumfänglich getestet und erfüllt höchste Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Dafür standen dreizehn Elektrofahrzeuge mit einer maximalen Ladeleistung von jeweils 22 kw zum Laden bereit. Zu jedem Zeitpunkt konnte bei gleichzeitigem Normalbetrieb im Verteilzentrum garantiert werden, dass das Lastmanagement den Netzanschlusspunkt optimiert und den Überlastschutz sicherstellt.
gridX herstellerunabhängige Lösung Smart Charging ermöglicht Flottenmanagern mit einer hohen Anzahl an Ladepunkten eine kostengünstige und intelligente Steuerung aller Ladevorgänge. Vor allem in Großstädten bietet sich der Einsatz von Elektroflotten für die Logistikbranche an. Es werden oft kurze Strecken zurückgelegt. Zudem werden Elektrofahrzeuge staatlich gefördert. Um die Elektrifizierung weiter voran zu treiben und erneuerbare Energien effizient zu nutzen, ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur und eines passenden Lastmanagements unabdingbar.
Über gridX:
Die Energiewende ist eine der bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit. Die whitelabel Lösungen Microgrids, Independent Homes, Smart Commercial und Smart Charging setzen ein Zeichen im Internet der Dinge und überzeugen durch selbst entwickelte Hard- und Software, innovative Technologie und erstklassige Serviceleistungen. Mit einer digitalen Plattform für Geschäftskunden und Stromverbraucher führt gridX seine Kunden in die Zukunft der Energieversorgung. Seit ihrer Gründung 2016 sorgt die gridX GmbH somit für Versorgungssicherheit und ermöglicht neue digitale Geschäftsmodelle entlang der gesamten Energie Wertschöpfungskette.





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