Eaton tritt dem von der EU geförderten InterSTORE-Konsortium bei, um die Energiewende durch vereinheitliche Speichersysteme zu unterstützen

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Die großflächige Einführung von Energiespeichern ist für die Energiewende in Europa von entscheidender Bedeutung. Um dies zu realisieren sind sowohl Standardisierung als auch Interoperabilität notwendig. Energiespeichergeräte und -systeme müssen unabhängig von ihrem Alter oder Hersteller nahtlos miteinander kommunizieren können, um die Vorteile für Betreiber, Verkäufer, Lieferanten und Endverbraucher auszuschöpfen. Zu diesem Zweck will das InterSTORE-Projekt vier Schlüsselziele erreichen:

  • Bereitstellung von vier Open-Source-Softwaretools zur Gewährleistung von Interoperabilität, Flexibilität und Datenstandardisierung
  • Berücksichtigung aller relevanten Aspekte des flexiblen Einsatzes von hybriden Energiespeichersystemen in vier Hauptanwendungsbereichen (Elektrofahrzeuge, Industrie, Haushalte und Gewerbe)
  • Demonstration von sieben relevanten Anwendungsfällen in vier realen Laboratorien
  • Einsatz von Methoden, die über den Stand der Technik hinausgehen, um die Hybridisierung, Nutzung und Monetarisierung flexibler Speicher zu ermöglichen und gleichzeitig eine Standardisierung im Datenbereich zu gewährleisten

„Die Sonne scheint nicht immer und der Wind weht nicht immer – daher ist eine weit verbreitete Energiespeicherung von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Übergang Europas zu erneuerbaren Energien und die umfassende Elektrifizierung“, sagt Kai Zimmermann, Head of Productmanagement & Sales bei Eaton. „Die heutigen Lösungen sind jedoch sehr unterschiedlich und oft nicht kompatibel. Um die Einführung auf breiter Basis zu ermöglichen, brauchen wir einen einheitlichen Ansatz für das Energiespeicher-Management. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit unseren fachkundigen InterSTORE-Partnern eine innovative und agnostische Lösung entwickeln, die Software und Hardware von Drittanbietern unterstützen kann und so einen signifikanten Einfluss auf die Praxis hat.“

Derzeit ist Eatons Energiemanagementsystem (EMS) auf die Optimierung von Green Motion EV-Ladestationen, xStorage Compact-Batteriepacks und Photovoltaik-Panels ausgelegt. Als Teil des InterSTORE-Konsortiums wird Eaton mit anderen EMS-Anbietern zusammenarbeiten, um Unterschiede und Synergien zwischen deren Lösungen zu identifizieren. Anschließend werden neuartige Optimierungskonzepte entwickelt und realisiert, um die Integration verschiedener Arten von flexibel steuerbaren Verbrauchern und Energiespeichern wie Wärmepumpen und Elektrolyseuren zu ermöglichen. Die Konzepte und Regelungsalgorithmen von Eaton werden auch im Forschungszentrum Jülich validiert und erprobt.

„Als Mitglied des InterSTORE-Projekts ist es unser Ziel, nahtlose Lösungen zu entwickeln, die verschiedene Arten von Energiespeichern unterstützen und gleichzeitig eine solide Grundlage für die Massenanwendung schaffen“, sagt Anne Lillywhite, Senior Vice President und General Manager, Energy Transition, Digital & Services, Electrical Sector, EMEA. „Unsere Ingenieure werden ein Toolkit für die Interoperabilität von EMS sowie ein tieferes Verständnis für die Anforderungen der Nutzer und mögliche Geschäftsmodelle entwickeln. Im heutigen Umfeld steigender Energiepreise, strengerer Emissionsvorschriften und zunehmend umweltbewusster Verbraucher ist dies eine fantastische Gelegenheit, neue Technologien zu entwickeln, die entscheidend zur Dekarbonisierung und zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.“