Zum 28. Mal trifft sich die Weltgemeinschaft zur UN-Klimakonferenz. Nach den Beschlüssen in Paris geht es um die Umsetzung der 2015 beschlossenen Ziele, die die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad begrenzen wollen. „Wir steuern auf eine Klimaerhitzung von 2,8 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts zu. Die Staaten der Welt müssen sich in diesem Jahr auf ein Ausstiegsdatum aus der fossilen Energiegewinnung einigen und verbindliche Ausbauziele für Erneuerbare Energien festlegen“, so die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Dr. Simone Peter. „Der BEE hat sich aus diesem Grund der Kampagne #3xRenewables der Global Renewables Alliance angeschlossen und plädiert dafür, dass das Ziel der Verdreifachung der globalen Erneuerbaren-Kapazität bis 2030 in das Abschlussdokument der COP aufgenommen wird.“ Der BEE setzt sich vor Ort für die Stärkung der Erneuerbaren Energien als zentrales Klimaschutzinstrument ein.
Die Notwendigkeit einer globalen Einigung auf ein gemeinsames Ausbauziel für Erneuerbare Energien sei von entscheidender Bedeutung angesichts der drängenden Herausforderungen des Klimawandels. „Die weltweite Verbrennung von fossilen Brennstoffen trägt erheblich zur globalen Erwärmung bei und bedroht die Umwelt sowie das Wohlergehen der Menschheit. Ein gemeinsames Ziel für den Ausbau Erneuerbarer Energien würde nicht nur dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, sondern auch vor Preis- und Versorgungskrisen schützen, wie sie bei fossilen Energien regelmäßig vorkommen“, so Peter. Eine weltweite Vereinbarung würde zudem die Schaffung eines stabilen und verlässlichen Umfelds für Investitionen in Erneuerbare Energien fördern. Deshalb sei ein globales Ausbauziel von mindestens 11.000 GW bis 2030 unerlässlich. „Für dieses Ziel werde ich mich gemeinsam mit den anderen Unterzeichner*innen bei der diesjährigen COP in Dubai einsetzen.“
Daneben sei auch das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Erneuerbaren-Branche ein zentrales Anliegen: „Es muss sichergestellt werden, dass Frauen und Männer gleichermaßen von den Chancen und Fortschritten in diesem zukunftsweisenden Sektor profitieren können. Die Energiewende erfordert vielfältige Perspektiven, Talente und Ideen, um effektiv zu sein“, so Peter. „Durch die Förderung von Frauen in der Energiewende wird nicht nur Diskriminierung bekämpft, sondern auch das volle Potenzial der Arbeitskräfte freigesetzt. Das kann dazu beitragen, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Transformation zu entwickeln“, so Peter. Der BEE organisiert zusammen mit den weiteren Partnern von Women Energize Women, dem BMWK und der GIZ, Veranstaltungen auf der COP28.
BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter wird ab Montag vor Ort Gespräche führen, unter anderem im Deutschen Pavillion bei den “Women Energize Women & Allies” Event.





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