Die clearvise AG (WKN A1EWXA / ISIN DE000A1EWXA4), ein Produzent von Strom aus erneuerbaren Energien, hat ein Portfolio aus 13 Photovoltaik-Kleinstanlagen mit einer Gesamtnennleistung von rund 8,6 MW veräußert. Mit dem Verkauf trennt sich clearvise von einem strategisch nicht relevanten Randsegment und richtet das Portfolio konsequent auf größere Wind- und Solarparks aus. Käufer ist die GSP GmbH, ein auf Investitionsabzugsbetrag-Modelle (IAB) spezialisierter Investor aus Baden-Württemberg. Das veräußerte Portfolio umfasst überwiegend Aufdachanlagen und entspricht nur rund 2,2 % des Gesamtportfolios von clearvise.
„Mit dem Verkauf reduzieren wir die operative Komplexität unseres Portfolios und konzentrieren uns stärker auf Anlagen, die unserem YieldCo-Profil in Bezug auf operative Effizienz entsprechen“, sagt Bernhard Gierke, CEO der clearvise AG. „Die veräußerten Anlagen machten nur einen geringen Anteil unseres Gesamtportfolios aus, zeigten vergleichsweise niedrige Rentabilität und waren mit vergleichsweise hohen Verwaltungskosten verbunden. Mit GSP haben wir einen spezialisierten Partner gefunden, der das Potenzial dieses Aufdachportfolios ideal heben kann.“
Fokussierung auf größere Wind- und PV-Parks
clearvise konzentriert sich auf die Stromproduktion mit einem diversifizierten, europäischen Beteiligungsportfolio aus onshore Wind- und Solarparks. Mit dem Verkauf der kleineren Photovoltaikanlagen nutzt die Gesellschaft ein günstiges Marktumfeld zur strategischen Optimierung des Portfolios. Die Nachfrage von IAB-motivierten Investoren nach kleineren Photovoltaikanlagen ist aktuell hoch, sodass clearvise einen attraktiven Verkaufspreis erzielen konnte. Durch eine Reduzierung operativer Kosten in Höhe von 0,2 Mio. EUR pro Jahr trägt der Verkauf unmittelbar zur Verbesserung der Liquidität und der operativen Marge bei. Der größte Teil des Veräußerungserlöses wird zur Rückführung von Fremdkapital genutzt.
Fortlaufende Überprüfung der Portfolio-Strategie
Der Verkauf der PV-Kleinstsparte ist Teil der strategischen Fokussierung. Das Unternehmen bewertet kontinuierlich die bestehenden Beteiligungen hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit, Kompatibilität zur Unternehmensstrategie und der Erfüllung gesetzter Rentabilitätsanforderungen. In diesem Zusammenhang prüft das Unternehmen regelmäßig Möglichkeiten für die strategische Veräußerung einzelner Projekte. Zu diesen Projekten zählt auch der französische PV-Park „La Chatre“. Hierzu befindet sich die Gesellschaft im Austausch mit einer breiten Basis potenzieller Marktteilnehmer, um die bestmögliche Wertschöpfung für die Aktionärinnen und Aktionäre zu realisieren. Ziel jeder Portfolioanpassung ist die Optimierung des Kernbestands, die Steigerung der Rentabilität und die Bündelung der Ressourcen in attraktiven onshore Wind- und Solarparks sowie Batteriespeicherprojekten.





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