Berlin, den 20. Mai 2016 – Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen hat heute neue Untersuchungsergebnisse zum Speicherförderprogramm der Bundesregierung veröffentlicht. Demnach haben die anspruchsvollen Fördervoraussetzungen der KfW-Bank einen messbar positiven Einfluss auf die gesamte Marktentwicklung entfaltet. So sind die Preise für Solarstromspeicher in den vergangenen drei Jahren deutlich gesunken, bei Speichern auf Lithiumbasis sogar um jährlich bis zu 18 Prozent. Gleichzeitig liefern Solarstromspeicher ein hohes Maß an Netzdienlichkeit und helfen damit der Energiewende. Für seine Studie hat das Institut die Daten von über 10.000 geförderten Solarstromspeichern ausgewertet.
„Wir begrüßen die Ergebnisse des Speichermonitorings, die unsere eigenen Schlussfolgerungen bestätigen“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). „Die Studie zeigt: Solarstromspeicher haben positive volkswirtschaftliche Effekte.“ So lässt sich bei gleichbleibendem Netzausbau deutlich mehr Photovoltaik-Leistung integrieren. Dank der Solarstromspeicher speisen die im Rahmen des Speicherprogramms installierten Photovoltaik-Anlagen von ihren 75 Megawatt Gesamtleistung nur maximal 45 Megawatt ins Netz ein.
Das erste Förderprogramm der Bundesregierung von Mai 2013 bis Ende 2015 hat Solarstromspeichern zum technologischen Durchbruch verholfen. Seit März 2016 ist ein neues Förderprogramm verfügbar. Durch die verschärften Fördervoraussetzungen erhöht sich laut RWTH Aachen die Aufnahmefähigkeit der Netze um den Faktor zwei. Solarstromspeicher sorgen außerdem für mehr Unabhängigkeit und machen es möglich, den Großteil des selbsterzeugten Solarstroms dann zu verbrauchen, wenn er benötigt wird. In Deutschland sind bereits mehr als 35.000 Solarstromspeicher installiert.
Der Jahresbericht 2016 zum Speichermonitoring ist unter www.speichermonitoring.de verfügbar (Kurzlink direkt zur Studie:http://bsw.li/1XEkrAZ)
Informationen über Solarstromspeicher, das Förderprogramm sowie einen kurzen Infofilm gibt es aufwww.die-sonne-speichern.de
PRESSEKONTAKT / REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN:
David Wedepohl, Pressesprecher
Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Französische Straße 23
10117 Berlinpresse@bsw-solar.deTel.: 030 / 29 777 88 30www.solarwirtschaft.de





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.