Batterien lassen auch nachts die Sonne scheinen

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Der Rat ist einfach und plausibel: „Nehmen Sie die Stromerzeugung selbst in die Hand und beziehen Sie so wenig Strom wie möglich aus dem öffentlichen Netz.“ Wie man dieses Ziel verwirklicht, zeigte soeben Gerhard Steber, Gründer und Geschäftsführer der ÖKO-HAUS GmbH im schwäbischen Eppishausen (Landkreis Unterallgäu) bei der Vorstellung von Schwabens größtem Batteriespeicher. Denn neben einer Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung empfiehlt der Sonnenergie-Experte neue Speichersysteme. Das Pionier-Unternehmen in Sachen Photovoltaik präsentiert in seinem neuen schwäbischen Speicherzentrum die gesamte Bandbreite des Angebots. „Wir sind nicht auf eine Technologie festgelegt“, erklärt Steber, „sondern nützen die jeweiligen Stärken der verschiedenen Anbieter.“ So finden sich vor Ort Batteriespeicher aller gängigen Marken – Bosch, Sony, Varta, Moll und Sonnenbatterie. In Betrieb sind drei Speichersysteme, darunter mit einer Kapazität von 138 Kilowattstunden Schwabens größter Solarspeicher. „Für die Energiewende“, betont Steber, „sind und werden Speicher ein ganz wichtiger Baustein.“ Denn  sie ermöglichen den Verbrauch von selbstproduziertem Strom in jener Zeit, in der die Sonne nicht scheint und erhöhen die Unabhängigkeit vom Netz.

Eine komplette Anlage, bestehend aus Photovoltaik und Energiespeicher, kostet, so Steber, für ein Einfamilienhaus rund 18.000 Euro. Die staatliche Förderung beträgt bis zu 3.200 Euro. Wer beispielsweise damit im Durchschnitt 60 Prozent seines Stroms selber erzeuge, spare pro Jahr über 700 Euro. Mehr als 60 Solarspeicher hat das Unternehmen mittlerweile erfolgreich installiert.

Über ÖKO-HAUS

Die Anfänge des Photovoltaik-Pioniers ÖKO-HAUS, der jetzt 30 Mitarbeiter beschäftigt,  liegen in einer Schreinerei, die 1984 gegründet wurde. Neun Jahre später wurde sie um einen ökologisch orientieren Baustoffhandel erweitert. „Nachdem wir 1996 die erste Photovoltaikanlage installiert haben“, berichtet Firmenchef Gerhard Steber, „sind wir schnell der Faszination Photovoltaik und dem Gedanken, aus Sonnenergie Strom zu erzeugen, erlegen.“ Folgerichtig wurde im Jahr 1998 von Lisa und Gerhard Steber die ÖKO-HAUS GmbH gegründet, die sich seitdem konsequent dem Thema Photovoltaik widmet. Mittlerweile sind es weit über 2000 Photovoltaikanlagen, die das mittelständische Unternehmen installiert hat, das im schwäbischen Weiler, einem Ortteil von Eppishausen, zu Hause ist. Dank der zentralen Lage zwischen Augsburg, Landsberg, Ulm und Memmingen steigen die ÖKO-HAUS-Mitarbeiter ihren Kunden in ganz Südbayern aufs Dach, wenn es darum geht, die Sonne als Stromlieferanten zu gewinnen. Eine Unternehmenstochter baut und verwaltet sogenannte Bürgeranlagen. ÖKO-HAUS berät seine Kunden in allen Schritten, die zu einer Photovoltaikanlage – ob privat oder industriell genutzt – führen. Das betrifft die Standortanalyse, geht weiter über eine realistische Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Rücksprache bei Hausbank und Steuerberater. Auch Planung und Montage erfolgen aus einer Hand. Die hauseigene Planungs- und Projektierungsabteilung kümmert sich mit ihren Ingenieuren und Statiker um die Details. Die Leistungspalette umfasst – auf Wunsch – auch einen Wartungsvertrag, um den sich die Serviceabteilung kümmert.

www.oeko-haus.com