Bad Oeynhausen – Nach über 18 Monaten Entwicklungsarbeit hat AURIVOLT einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Die ersten Schwarmspeicher des Unternehmens nehmen seit dieser Woche am börslichen Stromhandel teil. Damit beginnt die Phase erster Erlöse aus dem operativen Betrieb.
Systematischer Roll-Out des Portfolios
Mit den ersten erfolgreichen Handelstagen hat AURIVOLT die operativen Prozesse etabliert und beginnt nun mit dem systematischen Onboarding weiterer Speicher im Portfolio. Schritt für Schritt werden zusätzliche Anlagen in den aktiven Marktbetrieb überführt – ein strukturierter Roll-Out, bei dem jedes System einzeln integriert, getestet und in Betrieb genommen wird.
„Die erwarteten Erlösprofile bestätigen sich in den ersten Handelstagen“, erklärt Markus Baumann, CEO und Gründer von AURIVOLT. „Was wir in den vergangenen 18 Monaten aufgebaut haben, wird nun operativ wirksam und zeigt erste Ergebnisse im Markt.“
Dynamische Marktbedingungen für Batteriespeicher
Die Marktbedingungen für Batteriespeicher entwickeln sich zunehmend dynamisch:
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 573 Stunden mit negativen Strompreisen verzeichnet – ein neuer Höchstwert.
Gleichzeitig bleibt die Preisvolatilität hoch. Analysen zeigen durchschnittliche tägliche Preisspreads von rund 130 €/MWh am Day-Ahead-Markt.
Diese Entwicklungen führen zu steigenden Preisdifferenzen zwischen Zeiten hoher Einspeisung erneuerbarer Energien und Phasen erhöhter Nachfrage und schaffen damit zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für Batteriespeicher.
Während Photovoltaik-Anlagen zunehmend unter sinkenden Marktwerten in Zeiten hoher Einspeisung leiden, können Batteriespeicher gezielt von diesen Preisdifferenzen profitieren.
Dezentrales Modell zeigt Vorteile
„Während große Speicherprojekte häufig durch komplexe Netzanschlussprozesse verzögert werden, zeigt sich bei unserem dezentralen Schwarmspeicher-Modell eine höhere Flexibilität im Anschlussprozess“, so Baumann.
Die AURIVOLT-Schwarmspeicher mit jeweils 125 kW Leistung und 289 kWh Kapazität sind als Direktinvestments konzipiert. Steuerliche Effekte wie der Investitionsabzugsbetrag (IAB) und Abschreibungen können unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt werden.
Ausblick 2026: Beschleunigter Ausbau geplant
Für das laufende Jahr plant AURIVOLT, das Gesamtportfolio auf mindestens 125 MW Kraftwerksleistung auszubauen.
„Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, so Baumann. „Ab dem Frühjahr starten wir an unserem neuen Standort in Löhne mit der eigenen Schaltschrankproduktion, um die Umsetzung weiter zu beschleunigen.“
Über AURIVOLT
Die AURIVOLT GmbH mit Sitz in Bad Oeynhausen entwickelt und betreibt dezentrale Batteriespeicher-Portfolios („Schwarmspeicher“) für den automatisierten Einsatz am Strommarkt. Ziel des Unternehmens ist der Aufbau eines großen virtuellen Kraftwerks aus Batteriespeichern in Deutschland bis 2030.
AURIVOLT bietet Investoren die Möglichkeit, als Eigentümer einzelner Speichereinheiten am Strommarkt teilzunehmen, während das Unternehmen Betrieb und Vermarktung übernimmt.





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