DETROIT, 26. Juni 2019 – AKASOL, ein führender europäischer Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge, hat angekündigt, eine Produktionsstätte im Großraum Detroit in Michigan, USA, zu eröffnen. Mit der Eröffnung einer eigenen Niederlassung in Nordamerika wird das Unternehmen der hohen Nachfrage von großen internationalen Herstellern nach AKASOLs Hochenergie-Batteriesystemen gerecht. Darüber hinaus ermöglicht der neue Standort, AKASOLs ambitionierte Wachstumspläne für die Region umzusetzen.
Der Bundesstaat Michigan unterstützt die Pläne von AKASOL umfassend und sagte dem Unternehmen für die neue Produktionsstätte einen Zuschuss im Rahmen des „Michigan Business Development Program“ zu. Das Projekt wird über eine Laufzeit von 5 Jahren eine Gesamtinvestition im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich umfassen. Gleichzeitig werden über 200 Arbeitsplätze geschaffen. Der Standort der neuen Niederlassung stellt außerdem sicher, dass AKASOLs Kunden die Vorschriften des „Buy America Act“ einhalten. Dieser schreibt vor, dass in den USA lokal produzierte Batteriesysteme bezogen werden müssen.
Die Michigan Economic Development Corporation ist die wichtigste Marketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundesstaates. Sie verwaltet Förderprogramme und führt im Auftrag des Michigan Support Fund entsprechende Prüfungen von Projekten durch. Ihr CEO Jeff Mason kommentierte AKASOLs Vorhaben:
„Die Entscheidung von AKASOL, hier die erste nordamerikanische Produktionsstätte zu eröffnen, beweist die Bedeutung der modernen Fertigungsindustrie Michigans und ihrer robusten Lieferkette. Wir begrüßen das Engagement von AKASOL in Michigan sehr und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen in den nächsten Jahren, in denen wir fortlaufendes Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen erwarten.”
Barry Matherly, Präsident und CEO der Detroit Regional Partnership, fügte hinzu:
„Wir in der Region Detroit freuen uns sehr darüber, von AKASOL für die erste US-Batteriesystemproduktion für den Nutzfahrzeugmarkt ausgewählt worden zu sein. Das Unternehmen ist weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von E-Mobility-Lösungen und unser Team freut sich, dass wir die Stärken der Region in einem überzeugenden Business Case erfolgreich darlegen konnten.“
Die neue AKASOL Produktionsstätte in Michigan wird über eine ähnliche Kapazität verfügen wie der derzeitige Serienfertigungsstandort des Unternehmens im hessischen Langen (Deutschland). Zu Produktionsbeginn, der für 2020 geplant ist, konzentriert man sich am neuen Standort auf das AKASystem OEM PRC Batteriesystem der zweiten Generation. Kurz darauf sollen Batteriesysteme mit hoher Energiedichte folgen. Bis 2021 erwartet AKASOL eine Produktionssteigerung auf 400 MWh im Dreischichtbetrieb.
Sven Schulz, CEO von AKASOL:
Roy Schulde, Präsident der US-Tochtergesellschaft AKASOL INC., fügt hinzu:
„Zwei Drittel der Anfangskapazitäten unserer neuen US-Produktionsstätte sollen für Neukunden genutzt werden, das verbleibende Drittel für unsere Bestandskunden. Die am neuen Standort hergestellten leistungsstarken Lithium-Ionen-Batteriesysteme werden von hochqualifizierten Ingenieuren entwickelt, getestet und produziert. Sie finden in Projekten aus dem gesamten Transportsektor Verwendung, der aktuell von einem deutlichen Zuwachs an neuen Elektrifizierungslösungen im Markt geprägt ist.“
Mit fast 30 Jahren Erfahrung in der Batteriesystemtechnik entwickelt und produziert AKASOL leistungsstarke Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Busse, Bahnen, Industrie- und Nutzfahrzeuge sowie Schiffe und Boote. Das in Deutschland ansässige Unternehmen hat im Juni 2018 den erfolgreichen Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse vollzogen, beschäftigt 180 Mitarbeiter an den beiden Standorten Darmstadt und Langen und soll im Juli 2019 mit dem Bau seiner neuen, deutlich größeren Zentrale in Darmstadt beginnen.
AKASOLs Engagement für Qualität, Leistung und Flexibilität spiegelt sich in den Referenzen, bestehend aus großen europäischen Kunden, wider. Die Daimler-Tochter EvoBus verwendet die Batteriesysteme des Unternehmens in ihren Elektrobussen Mercedes-Benz eCitaro, und beim französischen Bahngiganten Alstom kommen sie im Wasserstoffzug Coradia iLint zum Einsatz. ALKASOL ist mit der Lieferung von Batteriesystemen für das kanadische Bergbautechnikunternehmen Medatech bereits seit 2017 auf dem nordamerikanischen Markt aktiv.
Über AKASOL
AKASOL ist ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, sowie für Schiffe und Boote. Mit fast 30 Jahren Erfahrung ist AKASOL ein Pionier in der Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für kommerzielle Anwendungen. Die Aktien der AKASOL AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Mit Unternehmenssitz in Deutschland betreibt AKASOL in Langen (Hessen) eine Produktionsanlage mit einer Kapazität von bis zu 300 MWh im Jahr, die bis 2020 auf bis zu 800 MWh ausgebaut werden wird. Nach Kenntnis von AKASOL ist dies Europas größte Lithium-Ionen-Batteriesystem-Produktionsanlage für Nutzfahrzeuge, die derzeit pro Jahr je nach Batteriegröße Batteriesysteme für bis zu 1.500 vollelektrische Busse oder für bis zu 3.000 mittelgroße Nutzfahrzeuge produzieren kann. Die Systeme von AKASOL werden gemäß Anforderungen der Branchenstandards führender OEM-Kunden gefertigt. Zu den aktuellen Abnehmern zählen Kunden wie Daimler, ein skandinavischer Bus- und Lkw-Hersteller, Alstom, Bombardier, Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen) und viele mehr. AKASOL verfügt über ein technologieunabhängiges Produktportfolio. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, orientiert an den individuellen Kundenbedürfnissen die besten Batteriezellen und die beste Batteriechemie einzusetzen.
Den Vorstand der AKASOL AG mit Sitz in Darmstadt (Hessen) bilden Sven Schulz (CEO) und Carsten Bovenschen (CFO). Mitgründer des Unternehmens sind Felix von Borck, Dr. Björn Eberleh und Stephen Raiser.
Weitere Informationen: www.akasol.com





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