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Politik & Gesellschaft

Strom für die Nachbarn

Eigenverbrauch: Wer Geld verschenken will, speist seinen Solarstrom ins öffentliche Netz. Zumindest seit dem 1. Januar 2012: Bei Neuinstallationen liegt die Einspeisevergütung für Aufdachanlagen nämlich unter dem, was Privatkunden für Netzstrom zahlen müssen. Eine Chance für Anlagen auf Mehrparteienhäusern, wenn die Branche die Details klärt.

Alles auf Anfang

Solarförderung: Noch bevor die EEG-Novelle wirklich in Kraft ist, kommen neue Rufe nach einer Begrenzung des Photovoltaikzubaus. Eine Diskussion, die alle Jahre wieder neu aufflammt. Im Januar könnte nun aus dem „atmenden“ ein „würgender Deckel“ werden – mit nicht vorhersehbaren Folgen für den Markt. Die Argumente dafür sind sehr zweifelhaft, denn der Ausbau der Photovoltaik ist wichtig für die Energiewende.

Angestellte reden mit

Betriebsrat: Viele Jahre lang hatte kaum ein Photovoltaikhersteller einen Betriebsrat. Doch das hat sich mittlerweile geändert: In immer mehr Unternehmen nehmen die Mitarbeiter ihr Recht auf die Wahl einer Interessenvertretung wahr. Davon können auch die Arbeitgeber profitieren.

Solarworlds Angriff

Unlauterer Wettbewerb: Nach jahrelangen Schimpftiraden gegen die chinesische Konkurrenz hat Solarworld-Chef Frank Asbeck nun gehandelt. Über seine US-Tochter reichte er Mitte Oktober eine Petition ein, mit der Dumpingvorwürfe gegen chinesische Hersteller offiziell geprüft werden sollen.

Heiter bis bedeckt

Jahresrückblick 2011: Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sah es zunächst auch hierzulande sehr gut für die Photovoltaikbranche aus. Sieben Atommeiler gingen vom Netz, der Bedarf an Erneuerbaren war plötzlich groß. Aber die regierende Koalition setzt vor allem auf Großprojekte wie Offshore-Windparks. Und die Solarbranche ächzt angesichts der Konkurrenz aus Fernost.

Rumoren im Recyclingverbund

PV-Cycle: Nachdem Recyclingpionier Solarworld dem Industrieverband PV Cycle den Rücken gekehrt hat, ist offener denn je, ob die Branche die Aufnahme der Solartechnik in die Elektronikschrott-Richtlinie der EU abwehren kann.

Solarstrom ist unschuldig

EEG-Umlage: Mit Spannung ist die Verkündung der Umlage für 2012, mit der der Ausbau der Erneuerbaren von den Stromverbrauchern finanziert wird, erwartet worden. Die erneut gestiegenen Kosten haben allerdings reichlich wenig mit dem Ausbau der regenerativen Energien in Deutschland zu tun.

Konsens allein reicht nicht aus

Energiepolitik: In großer Eile hat die Bundesregierung vor der Sommerpause die EEG-Novelle beschlossen. Die Diskussionen über den Ausbau der Erneuerbaren und die Energiewende gehen jedoch weiter. Hans-Joachim Ziesing, Senior Policy Advisor beim Ecologic Institut, fordert von der Politik klare Vorgaben für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und bei der Energieeffizienz. Nur so können die ambitionierten Klimaschutzziele aus seiner Sicht erfüllt werden.

Ambitionierte Ziele

Bundesländer: Wenn es um die Förderung der Photovoltaik geht, kreisen die Diskussionen oft um die Einspeisevergütung und das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dabei können auch die einzelnen Bundesländer viel tun, um die Erneuerbaren voranzubringen – das zeigen Beispiele von Berlin bis Bayern.

Doppelte Ernte

Landwirtschaft: Manfred Guggenmos entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Solarenergie. Er hat eine Idee umgesetzt, die ISE-Gründer Adolf Goetzberger bereits vor 30 Jahren in der Theorie aufzeigte: Flächen lassen sich gleichzeitig für den Anbau von Nahrungsmitteln und für die Erzeugung von Solarstrom nutzen.