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Nachrichten

Mit Brief und Siegel

Fortbildung: Es ist nicht leicht, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Photovoltaik zu werden. Aber die Mühe lohnt sich. Gutacherkurs: Mit dem Zertifikat zum Gutachter für photovoltaische Anlagen will der TÜV Rheinland Sachverständigen eine Möglichkeit bieten, sich aus der Masse hervorzuheben.

Grüne Wiedergeburt

Firmengebäude: Ein Großhändler für Photovoltaik und erneuerbare Energien setzt in die Tat um, wofür er wirbt. Die neuen Büros von AS Solar sind ein Vorbild für Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz, an dem sich andere Unternehmen ein Beispiel nehmen können.

Schwierige Integration

Abschreibungen: In Dächer integrierte Photovoltaikanlagen galten aus Sicht der Finanzbehörden als Bestandteil des Gebäudes, was die Abschreibungsmöglichkeiten verschlechterte. Mittlerweile haben sich die obersten Finanzbehörden dafür ausgesprochen, auch dachintegrierte Anlagen wie selbständige, bewegliche Wirtschaftsgüter zu behandeln – aber nur bei den Ertragsteuern.

Neues Modul ganz oben

Modultest: Im September haben zwei Module PV+Test abgeschlossen. Das Solon Blue 230/07 führt ab jetzt die Bestenliste des Qualitätssiegels von TÜV Rheinland und Solarpraxis AG an. Das andere führt vor Augen, was alles schlecht laufen kann.

Versteckt ins Dach

Marktübersicht Indachsysteme: In Indachsysteme haben die Nische noch nicht verlassen. Trotzdem überraschen Hersteller mit raffinierten Entwicklungen und verstecken die Rahmen. Bei einigen Systemen ist nur noch das Modulglas zu sehen.

Module halten dicht

Indachsysteme: In die Dachhaut integrierte Module sehen meist eleganter aus als Aufdachanlagen und können in Ländern wie Frankreich deutlich mehr Geld einbringen. Wenn es schüttet und der Wind weht, müssen sie allerdings das Wasser sicher ableiten. Schlagregentests an der TU Berlin zeigen, wie man die Grenzen von integrierten Photovoltaiksystemen ausloten kann und was das dort getestete System von Mecosun und Sanyo draufhat.

Schattenspiele

Wolkenüberwachung: Ein Grund für Verschattung lässt sich trotz sorgfältigster Anlagenplanung nicht vermeiden: Wolken. Sie führen dazu, dass die von den Modulen erzeugte Solarstrommenge schwankt oder intermittiert. Ein aktuelles Projekt in den USA soll es ermöglichen, die wolkenbedingte Verschattung künftig nicht nur zu erfassen, sondern auch vorherzusagen.

Ökologie mit Gewinn

Recycling: CIGS- und Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule gelten als zukunftsträchtig. Es ist deshalb nicht nur ökologisch ein Muss, sondern vermutlich auch ein gutes Geschäft, ausgediente Module dieses Typs und Abfälle aus ihrer Produktion zu verwerten. Derzeit entsteht eine Branche, die dafür Methoden entwickelt und anbietet. Sie recycelt unter anderem Indium, Tellur und Modulglas.

Solarboom ohne schwarze Schafe

Großbritannien: Die Photovoltaikbranche im Vereinigten Königreich prosperiert. Nun fürchten Experten, es könnte auf dem rasant wachsenden Markt zu Qualitätsproblemen kommen. Sie fordern mehr Kontrolle, um eine hochwertige und fachkundige Installation von Solaranlagen sicherzustellen.

Photovoltaik bei 60 Grad

Naher Osten: Die Länder der Arabischen Halbinsel forschen vermehrt an der Nutzung der Solarenergie. Die Branche bringt sich in Stellung und buhlt um erste Referenzprojekte. Bis Photovoltaik eine bedeutende Rolle spielt, ist es aber noch ein langer Weg.