Märkte & Politik
Politische Rahmenbedingungen wie die regulatorische Ausgestaltung von Förderinstrumenten und anderen Marktanreizen bestimmen maßgeblich das Wachstum der Photovoltaik weltweit, speziell auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Europa.
Die Investitionsbedingungen für Photovoltaik-Anlagen hängen maßgeblich vom Strommarktdesign, Ausschreibungsmodellen oder Netzanschlussregeln ab.
Auch Themen wie Handelskonflikte, Versorgungssicherheit und Klimaziele beeinflussen die Marktgestaltung und strategische Entscheidungen von Akteuren entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette.
Neueste Nachrichten
Photovoltaik-Projektierer fordern bei Ausschreibungen 2027 Höchstwert von mindestens sieben Cent pro Kilowattstunde
Unternehmen wie RWE, Enertrag und GP Joule argumentieren in einer gemeinsamen Erklärung, dass EEG-Novelle, Netzpaket und AgNes die Kosten von Freiflächenanlagen erheblich steigen lassen. Deshalb sei es künftig nicht mehr möglich, wirtschaftliche Gebote unterhalb des bislang geltenden Höchstwerts von 5,9 Cent pro Kilowattstunde abzugeben.
Dritte Marktwert-Ausschreibung für Photovoltaik in Österreich ergibt mengengewichteten durchschnittlichen Zuschlagswert von 6,42 Cent pro Kilowattstunde
An der Ausschreibung durften Photovoltaik-Anlagen mit mehr als zehn Kilowatt Leistung auf Freiflächen- und Dachflächen teilnehmen. Ausgeschrieben und bezuschlagt wurden rund 173 Megawatt Leistung. 195 Gebote haben einen Zuschlag erhalten.
Photovoltaik war im dritten Quartal wichtigste Stromquelle
Die Solarenergie machte gut 28 Prozent der eingespeisten Strommenge aus, fast drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Börsenpreis lag bei etwa 125 Euro pro Megawattstunde. Das sind etwa 52 Prozent mehr als im dritten Quartal 2025. Zugleich stieg die Zahl der Viertelstunden mit negativen Preisen deutlich.
ZEREZ-IDs werden ab April 2027 Pflichtangabe im Marktstammdatenregister
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Marktstammdatenregisterverordnung geändert. Künftig müssen Netzbetreiber auch die ZEREZ-IDs von Stromerzeugungseinheiten im Register erfassen. Die neue Vorgabe betrifft bereits 2026 in Betrieb genommene Anlagen. Für Photovoltaik-Anlagenbetreiber entsteht dadurch keine zusätzliche eigenständige Meldepflicht.
Solarmonitor 2026: Schweizer Photovoltaik-Ausbau bleibt hinter politischen Zielen zurück
Die Schweiz dürfte ihr Solarstromziel für 2030 unter den derzeitigen Rahmenbedingungen um rund vier Terawattstunden verfehlen. Das geht aus dem neuen Solarmonitor von Swissolar hervor. Der Branchenverband hat seine Ausbauszenarien nach dem Rückgang der Photovoltaik-Neuinstallationen überarbeitet und berücksichtigt erstmals auch die wirtschaftliche Bedeutung von Batteriespeichern.
Level Ten Energy sieht deutlichen Preisrückgang bei Hybrid-PPAs in Deutschland
Die Angebotspreise für hybride Stromlieferverträge sind in Deutschland im dritten Quartal deutlich gesunken. Das zeigt der aktuelle PPA-Preisindex von Level Ten Energy. Europaweit stammt zudem inzwischen ein erheblicher Teil der auf der Plattform angebotenen Projekte aus bereits in Betrieb befindlichen Anlagen.Das Klempnerhandwerk leidet gegenwärtig unter einer Auftragsschwäche, nicht nur bei der PV. Der Markt für Wärmetechnik war 2007 teilweise extrem rückläufig. Für die meisten SHK-Betriebe ist die PV nur ein Zusatzgeschäft, das offenbar gleichfalls schwächelte. Deshalb wurden die Konjunkturaussichten fast durchgängig negativ bewertet, mit Ausnahme der Betriebe in Süddeutschland. Beim Elektrohandwerk sehen die Prognosen deutlich …