Die Dynamik auf dem Markt für große Batteriespeicher ist enorm. Im Versorgungssicherheitsbericht der Bundesnetzagentur werden sie dennoch kaum berücksichtigt, was nach Ansicht des Verbands zu teuren politischen Fehlentscheidungen führen könnte.
Mit Blick auf die Kostenbelastung für Unternehmen und Haushalte fordert die DIHK eine Änderung der Energiepolitik. Ihre Studie „Neue Wege für die Energiewende (‚Plan B‘)“ kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Investitionen und laufenden Kosten im Energiesektor von 2025 bis 2049 auf 4,8 bis 5,5 Billionen Euro summieren könnten, wobei fast die Hälfte auf Importe entfällt. Eine übergreifende Netzplanung, ein Auslaufen der Erneuerbaren-Förderung für bereits wirtschaftliche Anlagen und der Einsatz von blauem Wasserstoff sowie CCS wären nach Ansicht der DIHK Maßnahmen, um die Kosten kurzfristig zu senken.
Bereits aktuell entlasten Großspeicher die Netze. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens Neon im Auftrag von Eco Stor sparen Netzbetreiber Redispatch-Kosten zwischen drei und sechs Euro jährlich für jedes Kilowatt Batterieleistung. Doch die Einsparungen könnten noch viel höher ausfallen.
Der weitere Erfolg der Energiewende hängt auch und ganz wesentlich von der erfolgreichen Digitalisierung ab. Allein im Juni gab es 141 Stunden mit negativen Preisen und der Marktwert für Solarstrom sank auf 1,84 Cent pro Kilowattstunde. Ein Grund dafür: Der Verbrauch, egal ob Elektroauto, Wärmepumpe oder Waschmaschine, kann sich noch nicht flexibel am Angebot ausrichten. […]
Die Bundesnetzagentur hat für die Ermittlung der zusätzlichen Flexibilitäten zwei Szenarien verglichen, wobei in einem der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft hinter den Zielen der Regierung für 2030 zurückbleibt. Für das Bundeswirtschaftsministerium ist der Bericht ein weiterer Puzzlestein, um seine ambitionierte Gaskraftwerksstrategie durchzudrücken. Die unzureichende Berücksichtigung der Batteriespeicher in den Szenarien mahnt derweil der bne an.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller erlaubt dem Wettbewerber, seine Topcon-Zelltechnologie in dessen geplanter Fertigung in Frankreich zu nutzen. Holosolis plant im ostfranzösischen Hambach ein Werk mit fünf Gigawatt jährlicher Produktionskapazität.
Der Modulwirkungsgrad des Produkts „ZEUS 1.1 Performance“ liegt dem sächsischen Photovoltaik-Unternehmen zufolge bei bis zu 23 Prozent. Es ist ab Oktober ab Werk verfügbar.
Im August 2025 zeigte sich wie schon im Juli, dass die stumpfe Verknüpfung: „mehr Photovoltaik = mehr und tiefere Minuspreise“ auch in einem sehr sonnigen August nicht stimmt. Der Marktwert Solar fällt mit mehr Photovoltaik immer tiefer – diese Erklärung greift viel zu kurz. Besonders deutlich wird dies, wenn man den Marktwert Solar von 3,7 […]
Intilion hat den Netzspeicher mittlerweile samt Komponenten und Zubehör in die Schweiz geliefert. Die Transportroute ging dabei von Asien über Rotterdam und ein Lager nahe des Projektstandorts bis hin zur Baustelle.
Auch wenn noch Gespräche mit potenziellen Investoren laufen, ist deren Ausgang völlig offen. Dies betonten die zuständigen Insolvenzverwalter der beiden deutschen Tochtergesellschaften des Schweizer Photovoltaik-Technologieunternehmens.