Ertragsprognose: Experten können seit kurzem genau vorhersagen, mit wie viel Solarstrom die Übertragungsnetzbetreiber am nächsten Tag rechnen können. Das ist ein großer Schritt zu einer besseren Integration der Photovoltaikanlagen in das Stromnetz.
Netzintegration: Ein verstärkter Ausbau der erneuerbaren Energien stellt auch erhöhte Anforderungen an die Stromnetze. Philipp Strauß, Bereichsleiter Anlagentechnik und Netzintegration am Fraunhofer IWES, erklärt, wo die Herausforderungen liegen und was passieren muss, um mehr Photovoltaik ans Netz zu bekommen.
Niederspannungsrichtlinie: Seit März steht so gut wie fest, wie die Anwendungsregel für Photovoltaikanlagen aussehen wird, die in das Niederspannungsnetz einspeisen. Sie wird zwar erst zum ersten Januar relevant. Schon vorher können sich Wechselrichterhersteller an eine Übergangsregel halten.
Fluktuierende Sonnenenergie: Es gibt keine Speicher, um Wind- und Sonnenkraft in das Stromnetz zu integrieren? Falsch. Experten arbeiten an vielen verschiedenen Technologien, die teilweise schon gut erprobt sind. Auf abgelegenen Inseln lohnen sie sich sogar schon.
Liebe Leserin, lieber Leser! Es ist wieder Bewegung in die Diskussion um die Energiewende gekommen. Nach der Katastrophe von Fukushima gehört es zum guten Ton, zu fordern, die Atomkraftwerke so schnell wie möglich abzuschalten. Trotzdem gilt nach wie vor: Die Solarwirtschaft muss aus der Defensive kommen und für die Vorteile der Technologie werben. Das forderte […]
Sponsoring: Immer mehr Photovoltaikfirmen entdecken den Fußball als geeignetes Marketinginstrument. Letztlich profitieren aber beide Seiten von dem Engagement – die Firmen steigern ihre Bekanntheit, und die Clubs bekommen finanzielle Unterstützung und oft eine Photovoltaikanlage aufs Stadiondach.
Netzintegration: Photovoltaikanlagen tragen zunehmend zur Deckung des Energiebedarfs bei. Nun stellt das 50,2-Hertz-Problem Wechselrichterhersteller und Netzbetreiber vor ganz neue Herausforderungen. Vermutlich müssen die meisten bisher installierten Geräte umgerüstet werden. Wer dafür zahlt, ist noch unklar.
Außenwirkung: Photovoltaik gerät nicht nur in der Politik, sondern auch in der Öffentlichkeit zunehmend unter Druck. Hans Urban, stellvertretender Geschäftsführer des Montagesystemherstellers Schletter, forderte deshalb am Rande des Otti-Symposiums in Bad Staffelstein Anfang März, dass die Solarbranche stärker in der Öffentlichkeit für ihre Technologie wirbt. Argumente gebe es genug.