Vonovia investiert 1,3 Millionen Euro in neue Photovoltaik-Anlage für Mieterstrom
Im Berliner Stadtteil Marzahn hat das Wohnungsunternehmen Vonovia eine Photovoltaik-Dachanlage mit einer Gesamtleistung von 777 Kilowatt installiert. Insgesamt 1,3 Millionen Euro betrug die Investitionssumme, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Insgesamt seien 2100 Solarmodule auf den Dächern um den Blumberger Damm montiert worden. „2023 haben wir berlinweit schon etwa eine Photovoltaik-Anlagenleistung von acht Megawatt Peak installiert. 2024 beschleunigen wir dieses Ausbautempo um das 2,5-fache“, sagt Julia Ward, Vonovia-Teamleiterin Photovoltaik in Berlin.
Der in Marzahn erzeugte Solarstrom ist für die Mieter von 800 Wohnungen in dem Quartier bestimmt. „Für den vor Ort erzeugten und verbrauchtem Strom werden keine Netzentgelte fällig, weshalb wir diesen mindestens zehn Prozent günstiger als der örtliche Grundversorgungstarif anbieten können“, erläutert Julia Ward. Dies ist auch eine Vorgabe aus dem EEG, sofern Vonovia eine Förderung für die Photovoltaik-Anlage als Mieterstromprojekt erhalten will. Mieter können sich für den Stromtarif entscheiden, müssen ihn aber nicht annehmen.
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Super, dass investiert wird und es diese Möglichkeit gibt. Die Überschrift müsste aber lauten „Vonovia investiert und holt sich dann das Geld von den Mieterstromnutzern und allen Steuerzahlern (Mieterstromzuschlag/Förderung) zurück. Jeder weiß, wer Vonovia ist und dass die Gewinnerzielungsabsicht der vordergründige Unternehmenszweck ist. Leider wird durch solches Engagement immer wieder Wohltätigkeit suggeriert. Isses aber nicht. Kein Vorwurf an alle, die investieren und das nur tun wenn es einen ausreichend großen Kapitalwert, Deckungsbeitrag oder return in investment gibt. Nur das sind die Beweggründe für Unternehmen zu investieren…leider. :o(
Ihre Vorstellungen über Investitionen und Wirtschaft sind ja steil.
Über 1600€ pro kwp für eine Anlage dieser Größe?
Klingt nach typischer Förderungsabzocke.
Das sind ja viele kleine Anlagen! Jeder Hauseingang hat eine eigene Verteilung, Verkabelung, neue Zählerinfrstruktur ist für Mieterstrom notwendig etc.. Ein absolut marktgerechter Preis würde ich sagen.
Bekommen wir auch solch Anlage auf dem Dach?
10% billiger als der Grundversorger??
Das ist doch n schlechter Witz, da kann ich ja normalerweise schon mehr einsparen wenn ich zu nem günstigen Anbieter wechsel.
Und das wohlgemerkt obwohl die Vonovia den Strom ohne Netzentgelte verkaufen darf UND die Anlage subventioniert bekommt.
Da müsste die Ersparnis eher bei 33-50% liegen oder klar unter 20c/KWh und die Vonovia würde immer noch Gewinn machen.
10% unter Grundversorgungspreis… *kopfschüttel*
Geiz ist geil? Idee davon, wie Wirtschaft funktioniert? Einigen kann man es nie recht machen… kopfschüttel
[…] klassischen Mieterstromprojekten ist der Nutzen für die Mieter häufig gering. Zehn Prozent niedrigere Stromkosten im Vergleich zu den Preisen des örtlichen Grundversorgers? Kein wirklicher Anreiz. Auch deshalb […]