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Entrix vermarktet erste Grey-Co-Location-Anlage für Suntec

Das Kraftwerk besteht aus einer Photovoltaik-Anlage mit 5,8 Megawatt und einem Batteriespeicher mit 6,35 Megawatt, die an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt angeschlossen sind. Zudem gibt es mit DB Energie ein Power Storage Agreement mit einer Laufzeit von zehn Jahren.
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DB Energie übernimmt im Zuge des „Entrix FloorPlus“-Modells für zehn Jahre die Day-ahead-Flexibilität. | Foto: Suntec

Entrix übernimmt die Vermarkung und KI-basierte Optimierung einer sogenannten Grey-Co-Location-Anlage von Suntec. Diese Anlage umfasst ein Photovoltaik-Kraftwerk mit 5,8 Megawatt und einen Batteriespeicher mit 6,35 Megawatt Leistung, die einen gemeinsamen Netzanschlusspunkt nutzen. Der Speicher wird dabei als Graustromspeicher genutzt, was bedeutet, er nimmt Strom aus der Photovoltaik-Anlage, aber auch aus dem Netz auf.

Die Photovoltaik-Anlage speist bei diesem von Suntec entwickelten Projekt vorrangig ein. Der Batteriespeicher nutze dann die verbleibende Netzanschlusskapazität. Dabei ergänzten sich die Fahrweisen der beiden Teilanlagen optimal, wie Entrix erklärte. So lade der Speicher bei hoher Photovoltaik-Erzeugung, wenn die Strompreise in der Regel eher niedrig sind und entlade in Zeiten geringer Erzeugung und hoher Preise ins Netz. Der Netzanschluss werde so effizient genutzt und zusätzliche Flexibilität sei verfügbar.

Für die Anlage gibt es zudem eine strukturierte Offtake-Lösung. Zentral sei dabei die Zusammenarbeit mit DB Energie. Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn übernehme im Zuge des „Entrix FloorPlus“-Modells für zehn Jahre die Day-ahead-Flexibilität. Suntec erhält im Gegenzug feste Zahlungen für definierte Kapazitäten aus dem Batteriespeicher. Mit dem Power Storage Agreement (PSA) hat DB Energie das Recht, die Flexibilität am Vortag abzurufen. Suntec wiederum profitiert von planbaren Erlösen, die auch die Finanzierung des Projekts erleichtern.

Flexibilität, die nicht von DB Energie abgerufen wird, wird schließlich von Entrix über alle relevanten Märkte hinweg optimiert und vermarktet, wie es weiter hieß. Damit lasse sich die Wirtschaftlichkeit des Projekts maximieren. „Ohne die richtige Vermarktung bleibt Flexibilität ungenutzt“, sagt Steffen Schülzchen, CEO von Entrix. „Unser Ansatz verbindet planbare Erlöse mit aktiver Marktteilnahme und schafft damit die Grundlage für die Bankability von Batteriespeicherprojekten – eine zentrale Voraussetzung, um Investitionen in Flexibilität zu skalieren und die Integration erneuerbarer Energien voranzutreiben.“

Für Suntec steht vor allem die effiziente Nutzung der bestehenden Infrastruktur im Fokus. Mit dem Graustromspeicher lasse sich der Netzanschluss optimal ausnutzen, sagt Florian Golinski, Geschäftsführer bei Suntec. Gleichzeitig erhöhe sich die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts.

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