Schwankende Strompreise und zunehmend elektrifizierte Haushalte verändern die Anforderungen an Photovoltaik-Eigenverbrauch und Speicherbetrieb, mit denen Stromkunden ihre Energieversorgung aktiv in die eigenen Hände nehmen. Wenn mehrere Haushaltsgeräte oder auch Wallbox und Wärmepumpe parallel laufen, entscheiden neben der installierten Photovoltaik-Leistung auf dem Dach vor allem die Speicherkapazität, -leistung und eine intelligente Steuerung darüber, wie viel eigener Solarstrom eingesetzt werden kann.
Zendure adressiert dies mit neuen Speicherlösungen, Software für das Heim-Energiemanagement und einem eigenen dynamischen Stromtarifservice, die in einem Paket zusammengeführt werden. Damit will sich das Unternehmen als Vorreiter für smartes Plug-in-Energiemanagement im Haushalt positionieren.
Neu im Portfolio sind drei Batteriespeichermodelle. „Solar Flow 2400 Pro“ ist ein bidirektionales AC-Hybrid-Speichersystem mit bis zu 2400 Watt für die Kombination mit neuen Balkon- und Dachanlagen. Es ist von 2,4 Kilowattstunden auf bis zu 16,8 Kilowattstunden erweiterbar. Vier Maximum Power Point Tracker mit jeweils 750 Watt erlauben bis zu 3000 Watt Photovoltaik-Eingangsleistung. Für Haushalte mit Bestandsanlagen und höherem Energiebedarf bietet Zendure den Batteriespeicher „Solar Flow 2400 AC+“ als Nachrüstlösung mit gleicher AC-Leistung und Speicherkapazität an. Als günstigerer Einstieg ist der „Solar Flow 1600 AC+“ gedacht. Er ist mit 1,600 Kilowatt Leistung und 1,92 bis 11,52 Kilowattstunden Kapazität eine Option für kleinere Anlagen, geringeren Strombedarf oder ältere Mikrowechselrichter.
Zu den „ZenGuard“ genannten Sicherheitsfunktionen der Systeme gehört ein duales Batteriemanagement-System, das die Technik überwacht und eine frühzeitige Fehlererkennung gewährleistet, ohne dabei auf persönliche Nutzerdaten zuzugreifen. Ergänzt wird dies durch eine Batterie-Selbstwartung, ein Aerosol-Feuerlöschsystem sowie eine Heizung.
Gesteuert werden die Systeme über das verbesserte Heim-Energiemanagement HEMS 2.0. Im Kern von HEMS 2.0 steht „ZENKI 2.0“: Die künstliche Intelligenz analysiert Stromverbrauch, Wetterprognosen und Preissignale und entscheidet automatisch, wann Energie gespeichert, genutzt oder ins Netz zurückgespeist wird. Die dreistufige Architektur – bestehend aus Geräteebene, PaaS (Platform as a Service) und SaaS (Software as a Service) – ermöglicht dem Heim-Energiemanagementsystem ein einheitliches Monitoring, eine intelligente Steuerung von Energieflüssen, automatisierte Kosteneinsparungen und eine reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Geräte. So wird das gesamte Zuhause zu einem eng verzahnten Energie-Ökosystem. Mit der Anbindung an über 840 europäische Energieanbieter und einer intelligenten Energieplanung im „ZENKI“-Modus können Haushalte, die Stromkosten um bis zu 73 Prozent senken – im Vergleich zum Betrieb ohne diesen Modus in ihrem Heim-Energiemanagementsystem.
Dadurch kann ein Beispielhaushalt, der in Leipzig 5000 Kilowattstunden Jahresverbrauch hat, bis zu 620 Euro jährlich gegenüber klassischen Festpreistarifen sparen, wie Zendure errechnet hat. Je nach Nutzungsszenario seien sogar Einsparungen bei den Stromkosten von bis zu 2121 Euro im Jahr möglich.
Die zentralen Komponenten für die Speichersysteme werden in einer eigenen Fertigungs- und Testanlage in hohen Stückzahlen im Millionenbereich pro Jahr produziert. Eine Testinfrastruktur mit 300 Kanälen bei 1,5 Megawatt stellt hohe Qualitätsstandards sicher. Die Anlage soll bis 2027 klimaneutral arbeiten.
Weitere Informationen finden sich auf der Zendure-Webseite.
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