Vireo Venture investiert seit Jahren in Start-ups, die mit ihren Ideen die Energiewende vorantreiben. Nun sicherte sich der Berliner Early-Stage-Fonds für seinen „Electrification Fund I“ frisches Kapital in Höhe von 50 Millionen Euro, wie er am Dienstag mitteilte. Der Fonds werde von sechs europäischen Energiekonzernen unterstützt, darunter Encevo, Verbund X und EnBW New Ventures. Dazu kämen die Europäische Investitionsbank, die NRW.Bank sowie mehr als 80 erfahrene Unternehmer, so Vireo Ventures weiter.
Damit habe sich das kleine Netzwerk von Angel-Investoren zu einem eigenständigen Risikokapitalfonds entwickelt. Dies belege auch die neue erfolgreiche Finanzierungsrunde in einem eher schwierigen Fundraising-Umfeld. Vireo Ventures wird den Fonds und damit das Kapital nutzen, um in europäische Early-Stage-Unternehmen zu investieren, die Erzeugung, Netze, Speicher und Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Industrie und Immobilien orchestrieren und synchronisieren, wie es weiter hieß.
„Netzinvestitionen sind zentral für Europas zukünftige Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Der Elektrifizierungsschub ist nicht nur ein Klimaziel, sondern eine geopolitische Notwendigkeit“, erklärt Felix Krause, Managing Partner bei Vireo Ventures. Als Beispiel für erfolgreiche, bereits erfolgte Investitionen in Start-ups zählte das Unternehmen unter anderem Encentive, Atmen, Green Fusion und About Energy auf. Diese Start-ups seien allesamt Vorreiter für skalierbare Lösungen in den Bereichen Netzoptimierung, Heizungsdekarbonisierung und Ladeinfrastruktur.
Bei seinen Investitionen setzt Vireo Ventures auf einen LP-Ansatz. LP steht dabei für Limited Partner (LP). Dies würden nicht nur als passive Investoren agieren, sondern als aktive Partner mit jahrzehntelanger Branchenexpertise, operativer Erfahrung und strategischer Tiefe die jungen Unternehmen unterstützen, wie Vireo Ventures seinen Ansatz erklärt. Es sei einmalig in der Branche.
Mit Investoren aus Europa und den USA bietet Vireo’s Netzwerk aus Versorgern, Konzernen und Unternehmern den Startups einzigartige Möglichkeiten, ihre Lösungen zu testen und zu skalieren. Erste Kooperationen von Portfoliounternehmen mit LPs Technologien haben schon in Pilotprojekte gefruchtet – von Netzintelligenz-Anwendungen bis hin zu dekarbonisierten Heizlösungen.
„Die Mehrheit unserer über 90 Limited Partners hat eine direkte Verbindung zur Energiebranche. Sie liefern kritische Einblicke, gestalten Due-Diligence-Prozesse mit und arbeiten oft mit Startups in Pilotprojekten oder Co-Investments zusammen“, sagt Krause weiter. „Diese enge Zusammenarbeit unterscheidet unser Modell und beschleunigt sowohl den kommerziellen Erfolg als auch die Klimaauswirkungen.“
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