Netzengpässe, das EEG 2027 und Batteriespeicher als Ausweg

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Im Webinar geht es darum, wie man ein integriertes Photovoltaik-/BESS-Projekt ans Netz bringt. Wir befassen uns mit den Gründen dafür, dass statt einer Anschlusszusage immer öfter eine Absage kommt und erläutern die Entwicklung von Marktumfeld und Förderung, die es Solarparks ohne Batteriespeicher zunehmend schwer macht.

Netzengpässe, das EEG 2027 und Batteriespeicher als Ausweg

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  • 08. Sep. 2026 | Europe/Berlin
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Im Webinar geht es um die Gründe für diesen Wandel und vor allem darum, wie man ein integriertes Photovoltaik-/BESS-Projekt ans Netz bringt. Wir befassen uns mit den Gründen dafür, dass statt einer Anschlusszusage immer öfter eine Absage kommt und erläutern kurz die Entwicklung von Marktumfeld und Förderung, die es Solarparks ohne Batteriespeicher zunehmend schwer macht.

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Batteriespeichersysteme (BESS) entwickeln sich bei Photovoltaik-Projekten immer mehr zum Standard – aus mehreren Gründen: Auf der Erlösseite sind die PPA-Preise unter das EEG-Zuschlagsniveau gefallen, Auktionen sind zwei- bis dreifach überzeichnet, mit dem EEG 2027 werden zweiseitige CfD die Gewinnspannen begrenzen. Und auf Seiten der Umsetzung ist vor allem die Knappheit bei Netzanschlüssen ein Flaschenhals.

Die Kopplung mit BESS ist die Antwort auf beides: Sie monetarisiert das, was CfD-Obergrenzen und negative Strompreise zunichte machen, und nutzt gleichzeitig den Netzanschluss – mittlerweile das knappste Gut für alle Projekte – besser aus.

Im Webinar geht es um die Gründe für diesen Wandel und vor allem darum, wie man ein integriertes Photovoltaik-/BESS-Projekt ans Netz bringt.

Wir befassen uns mit den Gründen dafür, dass statt einer Anschlusszusage immer öfter eine Absage kommt und erläutern kurz die Entwicklung von Marktumfeld und Förderung, die es Solarparks ohne Batteriespeicher zunehmend schwer macht.

Wir beschreiben den regulatorischen Rahmen von MiSpeL und AgNeS und erklären, warum Projektentwickler so früh wie möglich mit der Erstellung der Unterlagen zur FID (Final Investment Decision) beginnen müssen.

Wir zeigen auf, wie kooperative Netzstrategien – Stichwort: Überbauung und FCA – die Chancen auf einen Netzanschluss erhöhen. Konkretes Praxisbeispiel im Webinar ist die „Einspeisesteckdose“ in Balzhausen: Ein Beispiel für einen gemeinsamen Netzanschluss von Photovoltaik, Windkraft und BESS.

Und wir zeigen mit einer Live-Demonstration der Glint Solar-Plattform den Weg von der Karte zum bebaubaren Standort durch die Analyse von Netzengpässen und Anschlussbeschränkungen – ein entscheidender Schritt bei der Identifizierung realisierbarer Projekte.

In diesem Webinar:

  • Was das EEG 2027 für das Geschäftsmodell von großen Photovoltaik-Anlagen bedeutet.
  • Wie sich die riesige Nachfrage nach Netzanschlüssen auf die Termine auswirkt, die Projektentwicklern angeboten werden.
  • Wie sich ein bereits bestehender Netzanschluss besser nutzen lässt: Überbauung, flexible Anschlussvereinbarungen – und die Fallstricke für die Bankability.
  • Einspeisesteckdose Balzhausen: ein Praxisbeispiel für einen gemeinsamen Netzanschluss.
  • MiSpeL, AgNeS und FID auf der Projekt-Zeitachse: Warum mit der FID-Dokumentation früher begonnen werden muss, als die meisten Teams planen.
  • Wie man von einer Karte zu einem bebaubaren Standort gelangt.

Fragen und Kommentare können Sie bei der Anmeldung eingeben oder im Chat während des Webinars stellen.

Jochen Siemer, Redakteur bei pv magazine, wird dieses Webinar moderieren.

Die Anmeldung zu diesem pv magazine Webinar ist kostenlos.

Teilnehmer der Diskussion:

Ruth Gulyas
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Ruth Gulyas
Glint Solar
Senior Account Executive

Ruth Gulyas ist Senior Account Executive für Deutschland bei Glint Solar. In ihrer täglichen Arbeit unterstützt sie deutsche PV- und BESS-Projektentwickler dabei, Standorte zu prüfen, verfügbare Netzkapazitäten zu analysieren und Flächen unter Berücksichtigung von Lärmgrenzwerten ein- oder auszuschließen. Nach mehr als zehn Jahren im B2B-Vertrieb in den deutschsprachigen Märkten wechselte sie in den Bereich der erneuerbaren Energien. Zu ihren Erfahrungen zählt unter anderem die Leitung des Markteintritts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Philipp Schulz
Recurrent Energy
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Philipp Schulz
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Philipp Schulz ist Projektentwickler für PV- und BESS-Großprojekte in Deutschland. Seine Projekterfahrung umfasst rund 150 MWp Solarenergie und 300 MW Speicherkapazität – von der Flächensicherung und den Genehmigungs- und Bauleitplanverfahren über Netzanschlussstudien und Kapazitätsanfragen bis zur Baureife. Dazu gehören auch die Planung von Kabeltrassen im Mittel- und Hochspannungsbereich sowie die laufende Koordination mit Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern.

Moderation:

Jochen Siemer- pv magazine
Jochen Siemer
Senior Editor
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Jochen Siemer- pv magazine
Jochen Siemer
Senior Editor

Jochen ist seit 2023 Redakteur bei pv magazine Deutschland. Er begann 1988 als freier Journalist und machte einige Jahre später erneuerbare Energien zu seinem Themenschwerpunkt. Seit 2001 befasst er sich ausschließlich mit Photovoltaik in all ihren Aspekten – von der wissenschaftlichen Studie über die Weltmarktentwicklung bis zur Produktvorstellung eines neuen Dachhakens.

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