REC Group, ein international führendes Solarenergieunternehmen mit Hauptsitz in Norwegen, erhält von EPD Norway die Umweltproduktdeklarationen (EPD – Environmental Product Declaration) für die Solarmodule REC Alpha Pure und TwinPeak 4. Beide Produkte wurden erst im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht. Diese EPDs sind die unabhängige Bestätigung, dass REC Group sein Engagement für die Reduzierung der Umweltbelastung durch Solarmodule mit jeder Produktgeneration fortsetzt.
EPD: Was ist das?
Das internationale EPD-System ist ein globales Programm für Umweltdeklarationen. Jede Deklaration fasst die Umweltauswirkungen aller Komponenten eines Endprodukts, Produktionsprozesses und des Transports zusammen. Da sie unabhängig überprüft werden, geben EPDs Interessierten eine wertvolle Datenquelle für objektive Vergleiche an die Hand. Außerdem dienen sie als Nachweis des geringen CO2-Fußabdrucks von Solarmodulen.
Innovation für mehr Nachhaltigkeit: Neuprodukte erhalten EPD
Jan Enno Bicker, CEO REC Group, kommentiert: „Bei REC sind wir der Überzeugung, dass mit der zunehmenden Bedeutung der Solarindustrie auch unsere Verantwortung für eine nachhaltige Produktion wächst. Die Verbraucher von heute wissen, dass die Umstellung auf Solarenergie im Grunde eine gute Sache ist, aber wie gut, das kann im Einzelnen stark variieren. In diesem Sinne erneuern wir unser Produktportfolio kontinuierlich, um die Leistung zu steigern und dabei sparsam mit den verbrauchten Ressourcen umzugehen. Beide Produkte, die eine EPD erhalten haben, wurden letztes Jahr auf den Markt gebracht und bestätigen, dass RECs kontinuierliche Bemühungen, die eigene Produktion und die gesamte Solarbranche nachhaltiger zu machen, erfolgreich und den Herausforderungen einer karbonarmen Konzeption und Produktion gewachsen sind.“
Das Modul REC TwinPeak 4 erhielt die EPD auf der Basis des Siliziums, das REC in Norwegen mit seiner einzigartigen Kerf-Upcycling Prozesstechnologie herstellt. Mit dieser Technologie kann REC den bei der Wafer-Herstellung entstehenden Schnittverlust wieder in qualitativ hochwertiges Silizium verwandeln und dadurch die CO2-Emissionen verglichen mit dem Siemens-Standardprozess um bis zu 96 % drastisch reduzieren[1]. Die Siliziumproduktion ist der energieintensivste Schritt bei der Herstellung von Solarmodulen, sodass Verbesserungen in diesem Bereich einen besonders großen Unterschied machen.
EPD berücksichtigen eine spezifische komplette Lieferkette für ein Produkt. Im Fall von REC Alpha Pure basiert die EPD beispielsweise auf Polysilizium aus Deutschland, in Singapur hergestellten Zellen und Modulen sowie auf Installationen in Europa. Ein weiterer Aspekt der höheren Nachhaltigkeit von REC Alpha Pure ist der Verzicht auf Blei, dem das Solarmodul die RoHS-Konformität verdankt. Das Problem: Auch heute noch enthalten Solarmodule in der Regel eine im Verhältnis zu ihrem Gesamtgewicht geringe Menge Blei. Im großen Maßstab können diese Umweltauswirkungen der Solarindustrie jedoch erheblich sein, insbesondere wenn die Module am Ende ihrer Betriebsdauer recycelt werden.
Steigende Nachfrage nach Nachhaltigkeit
REC gehört seit 25 Jahren zur Branche und erkennt eine wachsende Nachfrage des Marktes nach mehr Nachhaltigkeit entlang der gesamten solaren Wertschöpfungskette, von der Herstellung bis zum Ende der Lebensdauer. Da REC-Produkte eine Lebensdauer von 25 Jahren und mehr erreichen, ist eine langfristige Sicht unerlässlich. Da EPD die gesamte Lieferkette eines Produkts und nicht nur den Prozess beim Hersteller berücksichtigen, bieten sie Entscheidungsträgern eine Orientierungshilfe für langfristige Nachhaltigkeit. Außerdem werden EPD immer häufiger eine wichtige Anforderung der Angebotserstellung für Projektentwickler.





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