Digital – individuell – vernetzt: So lautet das Motto der Light+Building 2016. Auf der Eröffnungs-Pressekonferenz der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik betonte ZVEH-Präsident Lothar Hellmann am heutigen Montag, dass dieser Dreiklang perfekt zu den elektro- und informationstechnischen Handwerken passe und deswegen auch den diesjährigen Auftritt maßgeblich präge.
Im Mittelpunkt steht dabei die top-aktuelle Ausgabe des E-Hauses, ein 100 Quadratmeter großes Modellhaus für Smart-Home-Anwendungen. Besucher können sich im begehbaren E-Haus live ein Bild von modernen Gebäudeautomationslösungen machen, die unter anderem mehr Sicherheit und Komfort ermöglichen – gerade auch mit Blick auf ein langes Leben im hohen Alter in den eigenen vier Wänden.
Doch ein weiterer Aspekt steht noch stärker im Blickpunkt: „Wir zeigen mit dem E-Haus, wie ein Gebäude energiewendefähig gemacht werden kann“, sagte Hellmann. Der Schlüssel hierzu liege in der Energieeffizienz, die nur mit einer intelligenten Vernetzung verbessert werden könne. Mehrere Elemente müssen dafür aufeinander abgestimmt werden: Angefangen von der privaten Photovoltaik- oder Windkraftanlage über Batteriespeicher bis hin zu allen Elektrogeräten im Haushalt, die in die intelligente Vernetzung einbezogen werden sollen. Das E-Haus präsentiert hierfür einige sehr anschauliche Beispiele.
Hellmann forderte die Politik auf, den passenden Rahmen zu schaffen, damit die Verbraucher zu Investitionen in die notwendigen Technologien bereit sind. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Verbraucher auch die Vorteile erkennen können. Es muss sich für sie lohnen, ihre Häuser smart und energieeffizient zu machen“, erklärte der ZVEH-Präsident. Die elektro- und informationstechnischen Handwerksunternehmen seien der erste Ansprechpartner, wenn es um ein gelungenes Energiemanagement und die Installation der dafür benötigten Komponenten gehe.
Für die rund 56.000 Betriebe stehen die Vorzeichen rund um die Light+Building hervorragend: Die Auftragsbücher sind vielerorts prall gefüllt – nicht zuletzt dank der attraktiven Geschäftsfelder rund um die Digitalisierung und die Energiewende. Nach vorläufigen Zahlen konnte der Gesamtumsatz der E-Handwerke 2015 um rund 1 Prozent auf 53,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 475.702 (+ 0,5 Prozent). Ebenfalls erfreulich: Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat um 4,7 Prozent zugelegt. Im Gesamthandwerk betrug der Anstieg 0,2 Prozent.
Der ZVEH: Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) vertritt die Interessen von 55.579 Unternehmen aus den drei Handwerken Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Mit 475.702 Beschäftigten, davon rund 38.800 Auszubildende, erwirtschafteten die Unternehmen im Jahr 2015 einen Umsatz von rund 53,1 Milliarden Euro. Dem ZVEH als Bundesinnungsverband gehören 12 Landesverbände mit rund 330 Innungen an.





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