Das Solarunternehmen EUROSOL Energy Solutions aus Ludwigshafen und die Bavaria Sun Power aus Wolpertshausen feierten am vergangenen Freitag die Inbetriebnahme des Solarparks Zultenberg in Kasendorf mit rund 100 geladenen Gästen. Mit fünf Megawatt installierter Leistung ist der Solarpark eine der größten Photovoltaikanlagen in Oberfranken.
Die Anlage wurde nach nur zwei Monaten Bauzeit fertig gestellt. „Mit der Inbetriebnahme des Photovoltaikkraftwerkes wurde ein weiterer Schritt zur unabhängigen und sauberen Energieversorgung in Deutschland umgesetzt“, sagte Toni Bühler, Geschäftsführer der Bavaria Sun Power in seinem Grußwort. „Es war für uns entscheidend bis zum Jahresende ans Netz zu gehen“, ergänzte Frank Illner, Geschäftsführer der Firma EUROSOL. „Das konnten wir nur dank der außerordentlich guten Zusammenarbeit mit allen am Projekt beteiligten Behörden und Unternehmen erreichen“, lobte Frank Illner das Engagement vor Ort.
“Alles wurde ausgezeichnet entwickelt und gelöst”, freute sich der Landrat Klaus Peter Söllner in seinem Grußwort und begrüßte die innovativen Ansätze, die der Markt Kasendorf verfolgt. Für die Gemeinde Kasendorf spielten die Gewerbesteuer-Einnahmen durch das Projekt eine wichtige Rolle, da die eigens gegründeten Betreibergesellschaften ihren Sitz in der Gemeinde haben. „Das war für die Akzeptanz in der Bevölkerung und die einstimmige Zustimmung des Gemeinderats zum Projekt entscheidend“, sagte Bernd Steinhäuser, Bürgermeister von Kasendorf. Thomas Engel von der Bezirksregierung Oberfranken, hob in seinem Grußwort die wirtschaftliche Bedeutung der erneuerbaren Energien hervor: „Die Wirtschaftskraft der Solarkraftwerke schafft und sichert Arbeitsplätze in der Region“.
Die Anlage mit circa 23.000 Solarmodulen wurde für rund 13 Millionen Euro auf einer Fläche von zehn Hektar installiert. Mit der durchschnittlichen Anlageleistung von fünf Millionen Kilowattstunden können jährlich rund 2.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Der umweltfreundlich produzierte Strom vermeidet circa 3.000 Tonnen CO2 pro Jahr. „Während in Cancún nur geredet wird, schaffen wir hier Fakten“, betonte Thomas Engel in Bezug auf die gleichzeitig stattfindende Uno-Klimakonferenz.





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