Die Energiewende verändert die Anforderungen an die Stromnetze: Die Stromerzeugung wird dezentraler, hinzu kommen neue Verbraucher wie Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge. Damit die deutschen Stromnetze diese neuen Anforderungen erfüllen können, werden die Netze enorm ausgebaut. Und das teilt auch die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland, 76% sind der Ansicht, dass die Netze weiter ausgebaut werden müssen. Nur 15 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Stromnetze bereits heute ausreichend ausgebaut sind. Dies zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts prolytics market research im Auftrag des BDEW.
„Netzausbau ist die Basis, um die angestrebten Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und bei der Integration neuer Verbraucher zu erreichen und diese Anlagen in das Stromnetz zu integrieren“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Netzinvestitionen sind Investitionen in eine moderne Infrastruktur, damit sichern wir unsere Chancen auf eine stabile, moderne und nachhaltige Zukunft in unserem Energiesystem. Das erfordert umfassende Investitionen sowohl in die Übertragungs- als auch in die Verteilnetze. Es besteht akuter Handlungsbedarf, denn die wachsende Nachfrage nach grünem Strom aufgrund von E-Mobilität, Heizung und Kühlung, der Elektrifizierung der Industrie und der Produktion von grünem Wasserstoff muss bedient werden.
Zwar bauen die Netzbetreiber die Netze schon seit Jahren vorausschauend aus. Um jedoch die Netzinfrastruktur zukunftssicher zu gestalten, müssen sie in den nächsten Jahren ihre Investitionen verdoppeln, teilweise auch verdreifachen. Damit das gelingt, braucht es dringend verbesserte Rahmenbedingungen für Investitionen in deutsche Netze, deutlich schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine moderne Regulierung der Netze. Denn Stromnetze sind mehr denn je die Ader unseres gesellschaftlichen Lebens und unserer wirtschaftlichen Basis.“





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