Westbalkan auf dem Weg zur Klimaneutralität: Forschungskonsortium unterstützt grüne Energietransformation

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Die westlichen Balkanstaaten – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien – haben sich mit der Sofia-Erklärung verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzte Projekt unterstützte die Region beim Start dieser Transformation.

Das Konsortium aus EERA Consulting, DLR Institut für Vernetzte Energiesysteme, Marcus Merkel Expertise und OFFIS erarbeitete maßgeschneiderte Lösungsvorschläge für zentrale Herausforderungen: von der Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Bereitschaft über Strategien zur Integration erneuerbarer Energien in die Stromnetze bis hin zur flächendeckenden Einführung intelligenter Stromzähler.

Weitere Schwerpunkte lagen auf der Optimierung des Datenaustaushs zwischen Netzbetreibern, der Netzanbindung großer Wind- und Solarparks sowie rechtlichen Rahmenbedingungen für Batteriespeicher.

„Durch diesen offenen und kooperativen Dialog haben wir das Vertrauen gestärkt und die Länder des westlichen Balkans dabei unterstützt, die Chancen zu erkennen, die erneuerbare Energien und intelligente Technologien bieten“, erklärt Dr.-Ing. Jirapa Kamsamrong, die das Projekt für OFFIS wissenschaftlich begleitete. In Workshops und Peer-Exchange-Formaten arbeitete das Team eng mit Entscheidungsträgern, Netzbetreibern und weiteren Interessengruppen zusammen und integrierte internationale Best Practices in die Projektarbeit.