Die Energiewende im Nordosten nimmt weiter Fahrt auf: Im Stromverteilnetz der WEMAG Netz GmbH (WNG) sind inzwischen über 3.000 Megawatt Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien (EE) angeschlossen. Dem gegenüber steht eine Jahreshöchstlast aller Netzkunden von rund 408 Megawatt. Die angeschlossene EE-Leistung ist damit über siebenmal so hoch wie die von den Netzkunden nachgefragte Leistung.
„Wir haben damit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Unser Netzgebiet entwickelt sich immer stärker zu einem großen Kraftwerk aus Wind- und Sonnenenergie“, sagt WNG-Geschäftsführer Tim Stieger.
Aktuell speisen rund 18.500 Anlagen – von großen Windparks bis hin zu Photovoltaikanlagen und privaten Balkonkraftwerken – in das Verteilnetz ein. Der Großteil davon kam in den letzten 4 Jahren hinzu. Die steigende Anzahl neuer Anlagen erfordert eine fortlaufende Optimierung und Digitalisierung der Netzanschlussprozesse. Im Jahr 2024 war die Region an 142 Tagen vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt. Nicht direkt im Netzgebiet benötigte Strommengen werden planmäßig und sicher in das vorgelagerte Übertragungsnetz eingespeist.
Netz an der Belastungsgrenze
Die Integration zahlreicher neuer Anlagen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die die WEMAG Netz mit gezielten Investitionen und innovativen Lösungen aktiv gestaltet. Schon jetzt ist die Nachfrage nach weiteren Anschlüssen enorm: Leistungen von 3,4 Gigawatt sind bereits reserviert und weitere 30 Gigawatt sind beantragt – das entspricht in Summe dem Elffachen dessen, was bislang angeschlossen wurde.
Um die Integration dieser Energiemengen zu ermöglichen, investiert die WEMAG Netz massiv in den Netzausbau. Geplant sind unter anderem der Ausbau und die Ertüchtigung des Stromnetzes in allen Spannungsebenen, die Errichtung von Umspannwerken und Verknüpfungspunkten zum Übertragungsnetz, sowie die Digitalisierung und Automatisierung des Netzbetriebs.
Milliardeninvestitionen bis 2033
Allein von 2025 bis Ende 2026 fließen 197 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur. Langfristig plant die WNG bis 2033 mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Netz fit machen für die Zukunft und die Integration der angefragten Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien ermöglichen“, so Stieger.
Damit bleibt die WEMAG Netz GmbH ein zentraler Partner der Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern und gewährleistet zugleich eine zuverlässige und sichere Stromversorgung in der Region.





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