Häufig findet der Diskurs um Klimaschutz und Energiewende auf globaler Ebene statt – doch ebenso wichtig ist die Umsetzung auf regionaler Ebene. Auch in Sachen Wasserstoff ist die Initiative von Kommunen als lokale Umsetzer der Energiewende gefragt, um langfristig ein Energiesystem ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe zu ermöglichen.
Was Wasserstoff als innovative Technologie so wertvoll macht, sind seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Zahlreiche Kommunen in Bayern setzen bereits auf den Ausbau erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft. Dabei kann Wasserstoff eine sinnvolle Ergänzung darstellen, um die lokale Energieinfrastruktur sektorenübergreifend zu verbinden. Indem Strom aus diesen erneuerbaren Energien in Wasserstoff gespeichert wird, lässt sich beispielsweise die schwankende Verfügbarkeit von Wind und Sonne ausgleichen.
Doch die Nutzung von Wasserstoff ist nicht auf diesen Bereich beschränkt. Wasserstoff schlägt die Brücke zwischen Energie, Mobilität und Industrie, lässt sich emissionsfrei nutzen und ist gleichzeitig gut transportier- und speicherbar.
Wasserstoff-Multiplikatoren geben Orientierung
Um sich in diesem breiten Feld an Möglichkeiten zurechtzufinden, geben die Wasserstoff-Multiplikatoren an der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) Orientierung. Maria Finkenzeller, Thomas Eichenseher und Robin Puchert unterstützen den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in Bayern und stehen Kommunen und Unternehmen zur Seite, die Wasserstoff-Projekte anstoßen wollen.
Als Expertinnen und Experten beraten sie von der ersten Idee bis zur konkreten Umsetzung – ganz gleich, ob es sich um ein innovatives Energiekonzept oder speziell um die Einrichtung einer Wasserstofftankstelle handelt. Sie haben den Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten und können passende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vermitteln. Auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit sind die Wasserstoff-Multiplikatoren aktiv: Sie wollen Wasserstoff „erlebbar“ machen und die Akzeptanz in der Bevölkerung noch weiter steigern.
Potenzial von Wasserstoff erkennen
Vielerorts in Bayern haben Kommunen das Potenzial von Wasserstoff bereits erkannt und gehen als Modellregionen voran. Für die Zukunft ist dazu im Freistaat noch einiges mehr geplant: Nach den in der Bayerischen Wasserstoffstrategie formulierten Zielen und den in der Wasserstoff-Roadmap Bayern dargelegten Handlungsempfehlungen der Staatsregierung soll Bayern im Bereich der Wasserstofftechnologie weltweit eine Vorreiterrolle einnehmen.
Mit Unterstützung der Wasserstoff-Multiplikatoren ist für Kommunen nun der richtige Zeitpunkt gekommen, auf Wasserstoff als Schlüsselelement für die Energiewende zu setzen – und so gleichzeitig neue Wertschöpfungspotentiale und nachhaltige Geschäftsmodelle für die bayerische Wirtschaft zu liefern.





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