Zur neuen „Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien“ des Bundeswirtschaftsministeriums erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):
„Die Energiewende entscheidet sich im Heizungskeller. Wenn heute noch rein fossile Heizungen eingebaut werden, sind Emissionen für 20 Jahre zementiert. Die Förderung für den einfachen Austausch von CO2-emittierenden Heizsystemen abzuschaffen, ist daher ein wichtiges Signal an Kunden und Dienstleiter, Alternativen auf Basis erneuerbarer Energien oder Hybridsysteme in den Blick zu nehmen. Im Interesse einer konsistenten Förderstrategie sollten Anreize, die nicht mit den Klimazielen im Einklang stehen, abgeschafft werden. Dazu zählt die steuerliche Begünstigung von Heizöl. Die dadurch frei gesetzten Mittel könnten gezielter in den Ausbau von Erneuerbaren für die Wärmeerzeugung umgeleitet werden, etwa in Form einer Kaufprämie für klimaneutrale Heizsysteme. Flankiert werden müssen diese Prozesse durch eine Umgestaltung des Abgaben- und Umlagesystems. Dazu haben wir als bne einen Vorschlag gemacht, der eine schrittweise Ausweitung der EEG-Umlagekosten auf den fossilen Energieverbrauch im Wärme- und Verkehrssektor vorsieht.“
Bei Rückfragen
Karsten Wiedemann
Pressesprecher
Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) e.V.
Association of Energy Market Innovators
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