Vattenfall konnte die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien deutlich steigern. Binnen Jahresfrist vergrößerte sich das Portfolio der Ökostrom-Anlagen in der Vattenfall-Vermarktung von 5.610 MW (Stand 1.1.2019) auf nunmehr 6.205 MW. Das aktuelle Portfolio besteht zum überwiegenden Teil aus der Vermarktung von Wind onshore und offshore, darüber hinaus vermarktet Vattenfall Solarstrom und zu einem geringeren Anteil Strom aus Wasserkraft. Wachstumstreiber im Portfolio waren der Zugewinn von Neukunden sowie die gewachsene Vermarktung von Offshore-Wind. Vattenfall vermarktet derzeit den Strom von sechs Meereswindparks mit einer kumulierten installierten Leistung von 1.942 MW.
Die erforderlichen Prozesse für eine erfolgreiche Direktvermarktung gehören seit Jahren zum Kerngeschäft von Vattenfall. Hausinterne Prognoseteams für Wind und Photovoltaik erstellen speziell auf die Kundenanlagen zugeschnittene Prognosen für die optimierte Vermarktung auf den Handelsmärkten. Die Bewirtschaftung der Anlagen ist 24 Stunden an sieben Tagen die Woche durch Schichtteams gewährleistet.
„Wir freuen uns sehr über den Zuwachs in unserem Portfolio, insbesondere bei der Direktvermarktung von Windenergie- und Solaranlagen können wir unsere Expertise als ein führender europäischer Renewables-Betreiber voll einbringen“, sagt Christine Lauber, Director Sales & Origination Germany bei Vattenfall. „Als erfahrener und finanziell stabiler Direktvermarkter können wir zudem für die nötige Sicherheit sorgen“, so Lauber.
Neben der Direktvermarktung bietet Vattenfall auch Produkte für erneuerbare Erzeugungsanlagen an, die demnächst aus der EEG-Förderung fallen. Die Erzeugungsmengen dieser Altanlagen sind für die Industrie interessant – in Form von Power Purchase Agreements, kurz PPAs. Diese Lieferverträge dienen der direkten Beschaffung von grünem Strom. Für Altanlagen, die sich nicht mehr im EEG-System mit seinem Doppelvermarktungsverbot befinden, können Herkunftsnachweise ausgestellt werden. Industriekunden beziehen so nachweislich Grünstrom – ein wichtiger Beitrag zum Erreichen unternehmenseigener Nachhaltigkeitsziele und zur Verbesserung der CO2-Bilanz. Den Herkunftsnachweisen kommt somit künftig eine Schlüsselrolle zu.
Für die Betreiber von Altanlagen können PPAs eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative sein. Statt den Standort aufzugeben oder neues Kapital zu investieren, betreiben sie ihren Bestandspark dann weiterhin zu definierten Konditionen. Für Neuprojekte können PPAs künftig ein geeignetes Instrument der Finanzierung sein. Und zwar dann, wenn die EEG-Vergütungen aus den Auktionen weiter sinken.





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.