„Unwirtschaftlich und rückwärtsgewandt“

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Leistungsfähige Solarstromspeicher sind eine Investition in die Zukunft. Weltkonzerne wie Daimler und innovative Elektroautohersteller wie Tesla haben das verstanden und stecken viel Geld in die Entwicklung  von Batterielösungen. Vor diesem Hintergrund ist es mehr als verwunderlich, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ausgerechnet die Förderung von Batteriespeichern bei kleinen Photovoltaik-Anlagen bis Ende 2015 auslaufen lassen will. Damit setzt sich der Minister auch über die Empfehlungen von Regierungsgutachtern der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) hinweg. Sie hatten sich sogar für eine Erweiterung dieses Programms ausgesprochen.

Auch Klaus-Michael Koch, Vorstandsvorsitzender der KOCO AG, ist überrascht über diese unwirtschaftliche Entscheidung des Wirtschaftsministeriums. „Wenn wir dezentrale und leistungsfähige Batteriespeicher haben, müssen wir die Stromnetze nicht weiter ausbauen. Das spart viel Geld! Der Photovoltaik-Experte sieht Kohle-Lobbyisten am Werk: „In Bergwerken werden wertvolle Gelder im wahrsten Sinne des Wortes versenkt. Die Zukunft liegt nicht unter der Erde, sondern im Megakraftwerk Sonne!“, so Koch. Eine zeitlich begrenzte weitere Förderung würde der breiten Anwendung von Speichertechnologie sowohl für Privat also auch für das Gewerbe zum entscheidenden Durchbruch verhelfen. Politisch gesehen geht es nicht darum, die Lobbyisten glücklich zu machen, sondern die Energiewende voran zu treiben.

Für mehr Informationen
Angelika von Eicken, KOCO AG, Nordstr.10, 83253 Rimsting
ave@koco-ag.de | T: +49 8051 9396930

Anfragen der Presse
Martina Müller, die Pressebeauftragte der KOCO AG
mmueller@pr-ide.de | T: + 49 170 8322133