Heimspeicher gelten für viele Deutsche als Schlüsseltechnologie der Energiewende. Eine Umfrage im Auftrag von Rabot Energy des Marktforschungsinstituts Appinio unter 1.000 Personen im Alter von 30 bis 65 Jahren zeigt das wachsende Interesse an flexiblen Lösungen, die Haushalte nicht nur finanziell entlasten, sondern auch aktiv zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.
Wirtschaftliche Vorteile und positive Auswirkungen auf das Stromnetz
Fast 60 Prozent der Befragten haben bereits von Batteriespeichern gehört, 14 Prozent besitzen bereits ein System. Obwohl Heimspeicher hinter Technologien wie Photovoltaikanlagen (21 Prozent), E-Autos (20 Prozent) und Wärmepumpen (20 Prozent) zurückbleiben, sind sie verbreiteter als Smart Meter (2-3 Prozent). Besonders Haushalte ohne eigene PV-Anlage oder Balkonkraftwerk können von Heimspeichern profitieren und erstmals aktiv an der Energiewende teilnehmen.
Herausforderungen und Potenzial für die Politik
Beim Kauf sind für die Befragten vor allem das Ersparnispotenzial (65 Prozent) und günstige Anschaffungskosten (63 Prozent) entscheidend. Jedoch bestehen Vorbehalte hinsichtlich Wartungskosten (58 Prozent) und langfristiger Effizienz (46 Prozent), was die Notwendigkeit besserer Aufklärung unterstreicht.
Der Markt wächst dynamisch: Ende 2025 waren in Deutschland bereits mehr als 2,22 Millionen Batteriespeicher installiert. Im Jahresverlauf waren rund 526.000 neue Systeme angeschlossen worden und ließen die installierte Kapazität damit auf rund 25,5 GWh steigen (Marktstammdatenregister-Auswertung). Der Heimspeichermarkt weist einen Zubau von 4,19 Gigawattstunden auf. Trotz sinkender Zubauzahlen im Vergleich zum Vorjahr stellen die Heimspeicher damit noch immer rund Dreiviertel des Gesamtzubaus nach neu installierter Kapazität dar (pv magazine 01/2026).
Zusammenfassend würde mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten in den nächsten zwölf Monaten einen Heimspeicher kaufen, wenn er ihre Stromkosten senkt. Heimspeicher bieten eine echte Win-Win-Win-Situation: Verbraucher sparen Geld, das Stromnetz wird entlastet, und die Energiewende wird für breitere Bevölkerungsschichten zugänglich – auch für Mieter und Stadtbewohner ohne eigene Solaranlage.
Für die Politik bedeutet das: Um das Marktpotenzial von Heimspeichern voll auszuschöpfen, sind gezielte Förderprogramme sowie smarte und bezahlbare Speicherlösungen für alle Wohnformen entscheidend. Gleichzeitig muss ein flächendeckender Smart Meter Rollout stattfinden, damit die Speicher ihr volles Potenzial entfalten können. Nur so kann die Technologie in noch mehr Haushalte Einzug halten und zur Stabilisierung des Stromnetzes sowie zur Beschleunigung der Energiewende beitragen.
Über Rabot Energy
Rabot Energy, eine Marke der RABOT Energy DE GmbH, ist ein 2021 gegründetes Smart-Energy-Unternehmen aus Deutschland. Als moderner Energieversorger treibt das Unternehmen die Energiewende in Privathaushalten und Unternehmen voran. Mit seinen KI-basierten Optimierungen und seinem 100-Prozent-Ökostrom-Angebot setzt Rabot Energy konsequent auf Technologie, Kosteneinsparungen und Nachhaltigkeit. Durch intelligente Steuerung von Assets (bspw. E-Autos oder Batteriespeichern) können Kundinnen und Kunden ihre Stromrechnung um bis zu 40 Prozent reduzieren. Durch die Verlagerung des Stromverbrauchs in Zeiten mit niedrigen Preisen und viel Ökostromerzeugung trägt Rabot Energy aktiv zu einer kosteneffizienten Energiewende bei. Die proprietäre, technologische Infrastruktur hilft auch Unternehmen – von kleinen Handwerksbetrieben bis hin zu großen Industriebetrieben – Energie smarter zu verbrauchen und Kosten zu reduzieren. Die Vision des Unternehmens ist es, smarte Energie für alle zu ermöglichen. Rabot Energy hat bereits mehr als 150.000 Kunden im Privatkundensegment und beschäftigt an seinen Standorten in Hamburg, Berlin und München über 150 Mitarbeitende. Weitere Informationen auf www.rabot.energy





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