Wittenberg, 19.2.2026 – Die TESVOLT AG, deutscher Spezialist für Energiespeichersysteme, Batterieparkbau und Vermarktung von Speicherflexibilität an der Strombörse, hat Wandelanleihen im Umfang von 18,6 Millionen Euro in Eigenkapital umgewandelt. Die Wandlung erfolgte im Kreis wesentlicher Bestandsinvestoren und stärkt die Eigenkapitalbasis des Unternehmens.
Pressebilder: https://www.tesvolt.com/de/presse/tesvolt-staerkt-eigenkapital-um-186-millionen-euro.html
Steigende Renditen und sinkende Komponentenpreise
TESVOLT verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 ein Umsatzwachstum von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Investoren im Energiespeichersektor erzielen seit geraumer Zeit deutlich steigende Renditen. Ausschlaggebend dafür sind die in den vergangenen zwei Jahren stark gesunkenen Preise für Lithium-Batterien und neue Anwendungen für Energiespeicher.
Daniel Hannemann, CEO und Co-Founder von TESVOLT, erklärt: „Im Markt sehen wir sinkende Komponentenpreise und eine zunehmende Bedeutung von Flexibilität für das Stromnetz – beides beschleunigt die Wirtschaftlichkeit und den Ausbau von Speichern in Deutschland In diesem Umfeld ist TESVOLT derzeit sehr gut positioniert: Wir bieten Batteriespeicher, Integration, Betrieb und Vermarktung der Speicherflexibilität an der Strombörse aus einer Hand an – und erwirtschaften für unsere Kunden besonders hohe Erlöse an der Börse, weil wir mit einem Trader Benchmark Modell arbeiten.“
Die Stärkung der Eigenkapitalbasis durch die Umwandlung der Wandelanleihen folgt auf umfangreiche Investitionen von TESVOLT in neue Produktentwicklungen, den Aufbau des Tochterunternehmens TESVOLT ENERGY zur Vermarktung von Speicherflexibilität sowie den Ausbau des Hauptstandorts in Wittenberg.
Marktumfeld: Ausbau der Speicherkapazität nimmt deutlich zu
Die insgesamt in Deutschland installierte Energiespeicherkapazität erreichte Ende 2025 rund 24 GWh. Dabei stiegen die Neuinstallationen im industriellen Bereich um 47 Prozent und im Utility-Scale-Segment sogar um 81 Prozent gegenüber 2024. Das geht aus aktuellen Daten von Forschenden der RWTH Aachen hervor.
Mit dem erwarteten Anstieg des Strombedarfs durch KI-Anwendungen, Rechenzentren sowie die fortschreitende Elektrifizierung weiterer Sektoren dürfte sich die Entwicklung neuer Energiespeicherprojekte weiter beschleunigen. „In den kommenden Jahren wird der Bau mittlerer und größerer Energiespeicherprojekte exponentiell ansteigen, wir stehen gerade erst am Anfang der kommenden Speicherwelle“, so Hannemann weiter.





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