Spätestens seit dem diesjährigen PV-Symposium im Kloster Banz, am 04.03.-06.03.2015 in Bad Staffelstein, dürfte das Thema Elektrolumineszenzüberprüfung (EL) von Photovoltaikanlagen im Bestand branchenweit diskutiert werden. K. Mertens und D. Pascual von der Fachhochschule Münster, sowie M. Diehl vom pvbuero in Rüsselsheim haben diese kostengünstige Elektrolumineszenzüberprüfung mit modifizierten System- und Spiegelreflexkameras in den letzten Jahren entwickelt und vorangetrieben.
Die Fladung Solartechnik GmbH aus Aachen, entwickelt und betreibt seit Mitte 2014 Applikationen und Anwendungen um dieses innovative Verfahren marktkompatibel und kosteneffizient für jegliche PV-Anlagengrößen umzusetzen. Dazu bieten wir bereits sämtliche Messungen und Gutachten als Servicedienstleister an.
Zum Einsatz kommen Hochstative (bis 15m) mit fernsteuerbarem Schwenk/Neige/Rotorkopf aepvi-tripod, die eine Überprüfung von PV-Anlagen jeglicher Größenordnung und Montageart (Schräg-/Flachdach/ Fassade/Freiland) im Bestand und ohne Moduldemontage ermöglichen. Ohne den zusätzlichen Mehraufwand von Gerüst, Hubsteiger oder Dachbegehung können wir nahezu wetterunabhängig, aussagekräftige Protokolle und Gutachten zum Zustand von PV-Solarmodulen nach mechanischen Einwirkungen wie Sturm, Hagel, Transport, Montage und Reinigung, oder beginnenden bzw. voranschreitenden herstellungsbedingten Fehlern wie hochohmigen Zellverbindern oder PID-Belastungen usw. erstellen (video).
Fehlende oder fehlerhafte Systemdokumentationen lassen sich ebenfalls sehr schnell im Nachgang erstellen.
Um den Zeit- und Kostenaufwand weiter zu reduzieren, setzen wir seit November 2014 zusätzlich Flugroboter/Drohnen für die aerial electroluminescence photovoltaic inspection / aepvi ein (video). In Kooperation mit dem Konstrukteur unserer Flugroboter wurde neben einer modifizierten Vollformatkamera incl. Kameraaufhängung ein neues GPS-System integriert. Dadurch konnten die Belichtungszeiten deutlich verkürzt und ein live-videostreaming realisiert werden.
Komplettiert wird dieses Messverfahren durch die von uns entwickelte ferngesteuerte Modulstringschaltbox aepvi-switch 1.0 (Master-Slave). Diese ermöglicht die manuelle Zuschaltung (seriell oder parallel) von bis zu 36 Solarmodulstrings (15/21) über eine richtfunkgestützte Funkverbindung mit Rückmeldung. Bis zu 4 Rückbestromungsnetzteile pv-serve können skalierend zugeschaltet werden und erlauben eine zeitgleiche Bestromung von bis zu 13,2 kVA. Die Anbindung an die GPS-Daten des Flugroboters werden künftig automatisierte und teilautonome Befliegungen unter Zuschaltung der entsprechenden Modulstrings ermöglichen und die Kosten zur Gesamtüberprüfung von großen Solarkraftwerken weiter reduzieren.
Übrigens: Der aepvi-switch ermöglicht auch zeitoptimierte Wiederholungsprüfungen nach 0126-23, Kennlinienmessungen usw.
Bereits in der Entwicklung ist eine kompatible Auswertesoftware aepvi-scan 1.0, die künftig die automatisierte Bewertung von Solarparks nach EL-Luftbildaufnahmen ermöglichen soll. Diese Anwendungssoftware wird die Suche nach auffälligen Einzelmodulen zur gezielten Nachvermessung in mobilen oder stationären Labors erleichtern und die fehlerbehaftete und kostenintensive Stichprobenprüfung in Solarparks ablösen.





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