Zum diesjährigen Earth Day haben mehr als 200 Tech Unternehmen eine gemeinsame Kampagne ins Leben gerufen: Time for Climate Action (https://tfca.earth/de). Und das mit hochgesteckten Zielen: insgesamt sollen mehr als 50 Millionen Menschen erreicht und so gemeinsam über 1 Millionen konkrete Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden.
Initiiert und organisiert ist die vom 19.-25. April stattfindende Kampagne von der gemeinnützigen Organisation Leaders for Climate Action. Zu den Unterstützern der Initiative zählen unter anderem die führenden Tech Unternehmen Spotify, Ecosia, BlaBlaCar, Flixbus, Home2, eBay Kleinanzeigen, Cabify, Universal Music, Delivery Hero, Marley Spoon, TIER, Doctolib, Personio und viele mehr. Das Ziel ist es, die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen zu fordern und klar zu stellen, dass Digital Unternehmen einen wesentlichen Teil zur Bekämpfung der Klimakrise beitragen müssen.
„Für viele Unternehmen in unserem Netzwerk reicht die alleinige Reduzierung ihrer Emissionen nicht aus. Um einen wirklich großen Unterschied zu bewirken, müssen wir uns alle fragen, was wir darüber hinaus alles tun können. Unsere Kunden und Partner mit ins Boot zu holen ist ein guter Weg dafür.“ – Timo Müller, Co-Founder LFCA.
Mit der globalen Reichweite aller teilnehmenden Unternehmen sollen insgesamt mehr als 50 Millionen Menschen erreicht und 1 Million wirkungsvolle – und schnell realisierbare -Maßnahmen für den Klimaschutz umgesetzt werden. Um diese Ziele zu erreichen, haben es sich die teilnehmenden Tech Unternehmen zur gemeinsamen Aufgabe gemacht, Klimaschutzmaßnahmen für Einzelpersonen leicht zugänglich zu machen, dabei ihren eigenen CO2-Fußabdruck offen zu legen und CO2 Reduktionsmaßnahmen zu implementieren.
Die Kampagne betont welch großen Unterschied einfache, konkrete Maßnahmen – wie die Reduzierung des persönlichen CO2-Fußabdrucks – für den Klimaschutz machen können und bestärkt gleichzeitig die Rolle, die Einzelpersonen dabei spielen. Der Impact der Kampagne kommt im Wesentlichen über zwei Kanäle:
Erstens über die Kampagnenseite (https://tfca.earth/de) selbst, auf der Besucher in unter 10 Minuten einfache konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz umsetzen können. Dazu zählen unter anderem: Stromanbieterwechsel zu grüner Energie; Kontoeröffnung bei einer grünen Bank; Umsetzung von Klimaschutz am Arbeitsplatz; Bäume pflanzen bei Online-Suchanfragen; Fordern eines Kurswechsels der Politik; Messung und Reduzierung des persönlichen Fußabdrucks; und Viele mehr. Alle Maßnahmen sind in einem informativen und leicht teilbaren Format aufbereitet – wie beispielsweise dieses Video (https://www.youtube.com/watch?v=MrsUcLevvPI&feature=youtu.be), dass die teilnehmenden Unternehmen über ihre Social Media Kanäle teilen werden.
Zweitens über die von den Unternehmen angebotenen Produkte und Services. Viele Unterstützer der Kampagne stellen spezielle, klimafreundliche Angebote auf ihrer eigenen Plattform zur Verfügung und machen dadurch Klimaschutz so einfach wie noch nie. Sie informieren Kunden über nachhaltige Lösungen in ihrer Branche; Bewerben nachhaltigere Produktalternativen; Pflanzen Bäume für jede Transaktion während der Dauer der Kampagne; und Vieles mehr. Jedes teilnehmende Unternehmen nutzt hierfür seine eigenen Ressourcen und Fähigkeiten bestmöglich aus.
Spotify for example, is creating climate awareness and driving action on its platform in the US by promoting climate content and linking to the campaign page to Spotify listeners.
eBay Kleinanzeigen hat sich entschieden, die eigenen Mitarbeiter für den aktiven Klimaschutz zu ermutigen und die eigene Webseite, App & Marketing Kanäle zu verwenden, um auf die Kampagnenseite zu verweisen. “The fight against climate change is a task for all of us. Even though the issue may seem huge – everyone can make a contribution. Reusing and repurposing products through platforms like ours is an easy way to behave more sustainably in everyday life.” – Paul Heimann.
Weitere Beispiele aller teilnehmenden Unternehmen finden Sie auf dieser Kampagnenübersichtsseite (https://tfca.earth/de_de/overview)
Es geht um konkrete Maßnahmen und Transparenz.
Unser Motto ist Aktion, nicht Perfektion. Die meisten der teilnehmenden Unternehmen sind (noch) nicht zu 100% nachhaltig, haben aber alle schon damit begonnen, ihren CO2-Fußabdruck zu minimieren und die Erreichung nachhaltiger Ziele weit oben auf ihre Agenda gesetzt. Sie sind entweder bereits klimaneutral oder planen, es bis zum Jahresende zu sein (zumindest auf operativer Ebene). Darüber hinaus haben sie bis heute bereits verschiedene Reduktionsmaßnahmen implementiert und eine klare Klimaschutzstrategie für den Rest des Jahres 2021. All ihre bisherigen Anstrengungen können öffentlich und transparent auf der Kampagnen Übersichtsseite nachverfolgt werden.
Weitere Beispiele von teilnehmenden Unternehmen:
Personio nutzt die Reichweite ihrer Plattform, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Bedeutung von Klimaschutzmaßnahmen für den Geschäftserfolg zu informieren und wird eine Reihe von Webinaren zu dem Thema zu halten. Darüber hinaus soll das eSignature Feature zugänglicher gemacht werden, um die Anzahl der Ausdrucke in Unternehmen weiter zu reduzieren.
Ströer nutzt Werbeflächen in ganz Deutschland, um Aufmerksamkeit für die Kampagne zu erzeugen. Auf Bahnhöfen und in U Bahnstationen werden Passanten dazu animiert, etwas für’s Klima zu tun.
BlaBlaCar wird eine Informationskampagne über klimafreundliches Fahrverhalten für alle seine Mitglieder starten. Darüber hinaus wird es einen speziellen Newsletter mit Nachhaltigkeitstipps und über die ganze Woche verteilt interne Eco-Challenges geben.“BlaBlaCar saves 1.6 M tonnes of CO2 annually simply by filling empty seats on the road. It’s as if Paris was free of traffic for a year! That’s the beauty of an organic model that leverages technology to minimize waste on the road: the more the platform grows, the greater the CO2 savings. We are happy to take part in this important campaign for climate action and to encourage our 90 million members to adopt sustainable driving practices, in order to further minimize the impact of travel.”
Universal Music wird seine Influencer und Musiker dazu animieren, die Kampagne mit ihren Millionen von Followern zu teilen. Außerdem planen sie eine eigene Social Media Kampagne und starten eine interne Klimaschutzkampagne mit den Mitarbeitern. “Den Klimawandel halten wir nur gemeinsam auf – und alle können etwas dazu beitragen. Zusammen mit unseren Künstler:innen, unserem Partner-Netzwerk und unserem Team wollen wir die Menschen dafür gewinnen, selbst aktiv zu werden. Genauso, wie wir es auch als Unternehmen sind und so zum Beispiel bereits seit zwei Jahren klimaneutral arbeiten.” – Frank Briegmann.
Ecosia wird die Kampagne über seine Plattform mit der Hilfe eines Blogartikels, mit Benachrichtigungen und über Social Media bewerben. „Klimaneutralität ist nur der erste Schritt: Unser Ziel ist ein regeneratives Wirtschaftssystem. Dafür möchten wir mit gutem Beispiel voran gehen.“ – Christian Kroll.
Marley Spoon startet im April eine vegane Kampagne, die pflanzen-basierte Gerichte in den Mittelpunkt zu stellt. Außerdem soll es parallel dazu eine eigene Social Media Kampagne geben.
Cabify wird einen Klimaschutz Kalender mit wöchentlichen Tipps zum Thema „nachhaltiges Leben“ über das Jahr verteilt veröffentlichen und mit allen Fahrern und Passagieren teilen. Unterstützt wird das Ganze mit einer Social Media Kampagne. “Organisations just like individuals can create substantial value by joining forces in order to fight the climate crisis. Today we come together again as conscious citizens, being aware each and every person can responsibly adapt lifestyles and decisions to make a more sustainable world.” – Juan de Antonio.
Shop Apotheke wird vegane und vegetarische Produkte auf ihrer Webseite markieren und sie als Alternativen anbieten. Darüber hinaus soll eine klimafreundlichere „langsame Lieferung“-Option für den Versand eingeführt werden. Zulieferer sollen außerdem in Gespräche zum Thema Nachhaltigkeit eingebunden werden.
Dott nutzt seine App, um alle Fahrer dazu einzuladen, an den Maßnahmen der Kampagne teilzunehmen. Dazu wird Time for Climate Action über die eigenen Social Media Kanäle und das CRM geteilt. Ein Teil ihrer Einnahmen soll außerdem an eine landesspezifische Non-Profit Organisation gespendet werden.
home24 hat mit großem Engagement seine Lernreise zu mehr Nachhaltigkeit gestartet und will nicht nur seinen CO2-Fußabdruck kompensieren und reduzieren, sondern auch dazu beitragen, Impulse für den Klimaschutz zu setzen. Während der Climate Action Week möchte die home24-Plattform, die von mehreren Millionen Usern monatlich besucht wird, an das Klimaschutz-Bewusstsein jedes Einzelnen appellieren. Dazu präsentiert das Unternehmen sieben verschiedene Lifehack-Videos, die nachhaltige Alltagstipps der home24-KollegInnen zeigen. CEO Marc Appelhoff spricht zudem in einer persönlichen Videobotschaft über die Klima-Lernreise des Unternehmens: „Unser Geschäftsmodell mit der mit direkter Kundenanlieferung und Produktion auf Bestellung war von Anfang an darauf ausgelegt, unsere Kunden nachhaltig mit den schönsten Dingen für ihr Zuhause zu versorgen. home24 hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesteckt und setzt sich dafür ein, durch nachhaltige Lösungen, das Geschäft, aber auch das Arbeitsumfeld betreffend, eine bessere Zukunft zu schaffen – sowohl in unserer Branche als auch in unserer Gesellschaft.“ home24 ist sich dessen bewusst, dass langfristiger Erfolg eine Änderung der bestehenden Spielregeln in der Branche erfordert und nutzt seinen Einfluss auf sein Liefernetzwerk, um Transparenz zu schaffen und mit seinen Partnern nachhaltige Lösungen zu entwickeln, angefangen bei deren Fußabdruck.
Über Leaders for Climate Action:
LFCA ist eine globale Community von über 1200 digitalen Gründern, die vor allem eines vereint: Der gemeinsame Wunsch, der Klimakrise mit konkreten Maßnahmen entgegenzutreten und eine effektivere Gesetzgebung von der Politik zu fordern. Ihre Vision ist eine weltweit klimaneutrale Digitalindustrie – die als Vorbild für weitere Branchen dienen soll.
Pressekontakt: Doreen Rietentiet, dr@dwr-eco.com, Tel: 030609819500





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