Im März 2022 realisierte die SUNfarming AG den Aufbau der 13 kWp Agri-Solar-Anlage mit Batteriespeichersystem und Back-Up Generator zur unabhängigen und zuverlässigen Energieversorgung einer ambulanten Krankenstation in Gambia.
In der kleinen Gemeinde Suwareh Kunda auf der Nord-Bank des westafrikanischen Küstenstaates, zu dessen Einzugsgebiet rund 17.000 Menschen gehören, entsteht mithilfe des in Brandenburg ansässigen, gemeinnützigen Alex e.V. neben einer bestehenden Grundschule die dringend benötigte medizinische Einrichtung für Erwachsene und Kinder. Die Spendensumme in Höhe des Beschaffungswertes der SUNfarming-Komponenten wurde von der Daimler ProCent-Stiftung bereitgestellt.
„Eine ordentliche medizinische Versorgung ist bislang nur in der 70 km entfernten Hauptstadt Banjul gewährleistet, die nur durch eine ca. 45-minütige stark ausgelastete Fährfahrt über den Gambia-River erreicht werden kann“, berichtet Bernd Schorsch, Vorsitzender des Alex e.V. „Nur mithilfe der großzügigen Spende von SUNfarming konnten wir nach inzwischen siebenjähriger Projektlaufzeit den Betrieb der Krankenstation nachhaltig realisieren und sichern.“
In der neuen Krankenstation sollen zukünftig 7 Betten für Frauen und 7 Betten für Männer sowie weitere 5 Kinder-Betten für die medizinische Versorgung zur Verfügung stehen. Weiterhin sollen eine voll-funktionsfähige Zahnarztpraxis mit zwei Behandlungsstühlen und zwei Inkubatoren betrieben werden, die ein hohes Maß an Betriebssicherheit voraussetzen.
„Diese Sicherheit kann über das öffentliche Stromnetz nur unzureichend gewährleistet werden, was sich in bis zu 2-3-mal am Tag auftretenden, minutenlangen Stromausfällen widerspiegelt“, erklärt der gambische Projektpartner und zukünftige Betreiber des Krankenhauses, der von allen „Baba“ genannt wird und seine väterliche Rolle für die Bevölkerung in der Region perfekt ausfüllt.
SUNfarming setzt sich bereits seit 2014 in nachhaltigen Entwicklungshilfe-Projekten für die Versorgung mit erneuerbarer Energie in Kombination mit der Produktion von Nahrungsmitteln und der Schulung in nachhaltiger Landwirtschaft unter den Modulen ein und hat dazu den gemeinnützigen Verein Food, Education, Energy & Development e.V. (FEED) in Deutschland und Südafrika gegründet.





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