Zur Entscheidung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, das Zertifizierungsverfahren für die umstrittene Pipeline Nord Stream 2 zu stoppen, erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe:
„Der Stopp von Nord Stream 2 ist für Europa und den Klimaschutz die richtige Entscheidung. Das gesamte Projekt muss nun auf den Prüfstand: Dazu gehört die Wirkung der Pipeline auf die Energiesicherheit Europas, aber auch auf die Klimaziele. Nord Stream 2 ist das größte fossile Projekt Europas, das transportierte fossile Gas steht für 100 Millionen Tonnen CO2 im Jahr. Angesichts der Klimakrise ist klar, dass wir aus der Nutzung von fossilem Gas so schnell wie möglich aussteigen müssen. Dafür muss Bundesminister Robert Habeck nun so schnell wie möglich einen Fahrplan vorlegen. Die zentralen Bausteine sind der Umstieg auf erneuerbare Energien bei Strom und Wärme sowie die Reduktion des Energieverbrauchs in allen Sektoren. Das muss sich im bereits angekündigten Osterpaket seines Ministeriums widerspiegeln.“





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