Die Stiftungsprofessur ist am Institut für nachhaltige Energietechnik und Mobilität angesiedelt. Sie beschäftigt sich mit der Entwicklung nachhaltiger Fertigungsverfahren von Membranen und Membran-Elektroden Einheiten für Wasserelektrolyse- und Brennstoffzellen-Systeme. Dabei wird ein Fokus auf den Einsatz von umweltverträglicheren Ausgangsmaterialien gelegt.
Forschung mit Industriepartnern
Gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern wird Prof. Joost dieses Vorhaben weiter intensivieren und die dazugehörigen Material- und Zellcharakterisierungsmethoden ausbauen. Er bringt dazu Expertise und Kontakte aus vorangegangenen Tätigkeiten in der Brennstoffzellenforschung in der Industrie mit. Ziel ist es, mittels Drittmittelindustrieprojekten einen Transfer in skalierungsfähige und nachhaltige Anwendungen für eine zukünftige grüne Wasserstoffwirtschaft herzustellen wie beispielsweise die mobile Anwendung in Nutzfahrzeugen, Flugzeugen oder Schiffen.
Die Stiftungsprofessur wird in den 2024 neu gestarteten Master-Studiengang „Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement“ einbezogen, um einen Transfer der wissenschaftlichen Ergebnisse in die forschungsorientierte Lehre zu fördern.
„Mit Prof. Joost konnten wir einen ausgewiesenen Experten auf die Stiftungsprofessur berufen, was uns sehr freut“, sagt die zuständige Prorektorin Forschung und Transfer, Prof. Dr. Gabriele Gühring. „Damit können wir unsere Forschung im Bereich Wasserstoff-Technologien enorm ausbauen, die Teil der strategischen Ausrichtung der Hochschule ist. Zudem stärken wir damit unseren neu aufgebauten Masterstudiengang ‚Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement‘ am Campus Göppingen“, so die Prorektorin weiter.
Zur Person
Prof. Dr. Mario Joost studierte Chemie mit Schwerpunkt Materialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seine Promotion erfolgte im Jahre 2012 am Institut für Physikalische Chemie. Forschungsaufenthalte in Dänemark und Italien prägten seine wissenschaftliche Laufbahn. Nach seiner ersten industriellen Station bei Johnson Matthey in Großbritannien folgten mehrere Positionen bei der Robert Bosch GmbH – unter anderem in der Entwicklung von Materialien und Prozessen für Polymere Festkörperbatterien sowie in der additiven Fertigung von Hochleistungskunststoffteilen. Zuletzt arbeitete Prof. Dr. Joost bei Bosch in der Entwicklung und Validierung von Membran-Elektroden-Einheiten (MEA) für den Einsatz in Brennstoffzellen von Nutzfahrzeugen.





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.