STGCON Germany ist ein wichtiger Schritt für den internationalen Markteintritt auf dem Gebiet der Lithiumbatterien gelungen. Seit wenigen Tagen ist das Unternehmen im Rahmen des EU-Rechts nun auch für Italien registriert.
Hintergrund ist die Richtlinie 2006/66 der Europäischen Union, die unter anderem das Recycling von Altbatterien und Altakkumulatoren regelt. Der zufolge müssen sowohl Hersteller als auch Importeure einen Nachweis über das Recycling erbringen, ohne den es nicht möglich ist, sich im Markt des jeweiligen EU-Mitgliedsstaates zu bewegen. Durch den soeben abgeschlossenen Vertrag mit dem Turiner APIRAEE-Konsortium wurde die entscheidende rechtliche Zutrittsvoraussetzung für den italienischen Markt geschaffen: Das italienische Umweltministerium listet STGCON ab sofort offiziell beim Batterierecycling.
Bereits im November vergangenen Jahres konnte sich STGCON Germany beim Umweltbundesamt als Hersteller von Lithiumbatterien registrieren, so wie es in Deutschland im Batteriegesetz (BattG) vorgesehen ist. Gleichzeitig trat das Unternehmen der Stiftung "Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien" – kurz GRS Batterien – bei. Sie repräsentiert gegenüber dem Bundesumweltministerium das festgestellte gemeinsame Rücknahmesystem für Gerätebatterien (gem. § 6 BattG) und ist zugleich das größte in Europa. STGCON Germany ist damit Teil eines Systems geworden, das für effizientes Batterierecycling und aktiven Umweltschutz steht. Die GRS Batterien stellt die Sammlung, Sortierung und Wiederverwertung geb rauchter Batterien deutschlandweit sicher und garantiert die flächendeckende und umweltverträgliche Entsorgungssicherheit.
STGCON Germany treibt zahlreiche zukunftsweisende Projekte auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Technologie voran, die unterschiedliche Zielrichtungen verfolgen.
Im Bereich des Eisenbahnwesens geht es darum, die Blei-Säurebatterien, die derzeit noch für die Notstromversorgung genutzt werden, zu ersetzen. Dafür sprechen – neben Gewichts-und Leistungsvorteilen – die zunehmend strengeren Umweltauflagen und die immer schwieriger werdende Entsorgung von Schwermetallen. Große Potenziale sieht Helmut Teschner, Geschäftsführer der STGCON Germany, vor allem im Bereich der Solarspeicher für Photovoltaik-Anlagen i n privaten Haushalten: "Im Vergleich zu Blei-Gel -bzw. Vliesbatterien, wie sie bei der unterbrechungsfreien Stromversorgung derzeit noch verwendet werden, bietet unsere Technologie eine höhere Zyklenfestigkeit und damit eine längere Lebensdauer". Damit wird sie auch zu einem handfesten Kostenargument für den Kunden. "Wenn man sich vor Augen führt, wie günstig die neue Batterietechnik inzwischen geworden ist", so Teschner weiter, "wird sie für jeden privaten Hauskeller interessant. Dazu kommt, dass Li-Ionen-Batterien über eine nutzbare Kapazität von rund 90 % verfügen. Herkömmliche Akkus lassen sich dagegen höchstens bis 50 % entladen! Erste Wechselrichterhersteller testen bereits unsere Batterien."





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