Als Pionier setzte Multi-Contact mit dem original MC4-Steckverbinder den Standard in der PV-Branche und in den vergangenen 20 Jahren wurden damit weltweit mehr als 120 GW PV-Leistung erfolgreich verbunden. Jedoch gibt es zahlreiche Plagiate oder sogenannte „Copycat“ der Multi-Contact Steckverbinder im Markt. Rein äußerlich sind diese oftmals nur schwer vom Original zu unterscheiden. Doch die Kopien weisen im technischen Vergleich gravierende Qualitäts- bzw. Sicherheitsmängel auf und sollten deshalb für PV Anlagen nicht verwendet werden.
Multi-Contact rät auch generell dazu, ausschließlich Stecker und Buchse vom selben Hersteller paarig miteinander zu verbauen. Es gibt keine zum MC4 kompatiblen Steckverbinder anderer Hersteller. Aus Untersuchungen und Berichten aus dem Feld zeigt sich, dass eine Über-Kreuz-Verbindung ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellt. Es kann zu einem deutlichen Anstieg des elektrischen Widerstands kommen, welches neben einem erhöhten Leistungsverlust in der Folge zum Schmoren der Kunststoffe und ggf. sogar zum Brand führen kann. Unter dem Strich bedeutet dies für die Eigentümer bzw. Geldgeber eines PV Projektes höhere Risiken und einen geringeren Return on Investment. Zusätzlich geht im Falle eines Kreuzverbaus auch die TÜV- und UL-Zulassung verloren und die Verantwortlichen (Installateure, EPC, Projektierer, etc.) begeben sich rechtlich auf ein sehr unsicheres Terrain. Dennoch gibt es Steckverbinder-Hersteller, die mittels TÜV-Zertifikate diese angebliche Kompatibilität im Markt bewerben. Von dieser Behauptung distanziert sich der TÜV Rheinland in der angehängten offiziellen Stellungnahme aber ganz klar.TÜV Rheinland Stellungnahme (deutsch)TÜV Rheinland Stellungnahme (englisch)
pv magazine hat bereits in Oktober 2015 darüber im Rahmen der Black Sheep Kampagne und den Recherchen bei TÜV Rheinland darüber berichtet (die Red.).Link





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