Die Agri-Photovoltaikanlage wird künftig eine Leistung von 7,8 MWp erbringen und jährlich rund 3.000 Haushalte mit sauberem, regional erzeugtem Strom versorgen. Damit werden jedes Jahr etwa 1.700 Tonnen CO₂ eingespart. Die Inbetriebnahme ist für Februar 2026 geplant.
„Oberösterreich ist Spitzenreiter bei der Umsetzung der Energiewende. Auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft setzen wir ganz klar auf Klimaschutz mit Hausverstand. Genau dafür steht auch die Agri-PV-Anlage in Höhnhart. Sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie auf innovative Weise die Erzeugung von nachhaltigem Sonnenstrom mit einer landwirtschaftlichen Nutzung verknüpft werden kann. Die Agri-PV-Anlage in Höhnhart wird nach der Fertigstellung ein weiterer Meilenstein dabei sein, unser Ziel – den Anteil von Sonnenstrom bis 2030 zu verzehnfachen – zu erreichen. Dabei sind wir bereits mit Rekordtempo unterwegs, allein im Vorjahr wurden rund 25.000 neue PV-Anlagen in Oberösterreich errichtet“, hebt Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner hervor.
Ein Standort mit Mehrwert
Die Agri-PV-Anlage entsteht am Rand eines bestehenden Industriegebiets. Zum Einsatz kommt modernste Technologie: 1-achsig nachgeführte Module, die der Sonne folgen. Sie steigern den Ertrag um bis zu 20 % und passen die Einspeisung besser an den Verbrauch an – vor allem morgens und abends. Gleichzeitig bleibt ausreichend Fläche für Ackerbau und Grünland.
„Mit dieser Agri-PV-Anlage verbinden wir modernste Technologie mit nachhaltiger Landwirtschaft und setzen ein weiteres Vorzeigeprojekt für ganz Österreich um“, erklärt Christoph Grosssteiner, Geschäftsführer der oekostrom Produktions GmbH.
Breite Zustimmung in der Region
Ein besonderer Erfolg: Die Projektfläche gehört sieben Eigentümer:innen, die alle von Beginn an einem Strang gezogen haben. Die Zusammenarbeit verlief reibungslos, ebenso wie die gesamte Projektentwicklung – schnell, ohne Widerstände, mit breiter Zustimmung im Ort.
„Wir haben hier von Anfang an vollstes Vertrauen genossen. Kaum Einwände, keine Konflikte – das zeigt, wie groß die Akzeptanz für die Energiewende ist, wenn sie fair und gemeinsam gestaltet wird“, so Elisabeth Reinthaler, Teamleiterin Projektentwicklung PV-Kraftwerke bei der oekostrom AG.
Auch die Gemeinde steht geschlossen hinter dem Projekt. „Für Höhnhart bedeutet diese Anlage mehr als sauberen Strom. Sie stärkt die regionale Wirtschaft, bringt Einnahmen für die Gemeinde und zeigt, dass wir Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft übernehmen“, unterstreicht Bürgermeister Erich Priewasser. Die Menschen in der Region profitieren unmittelbar: Sie erhalten Zugang zu einem vergünstigten Stromtarif der oekostrom AG, profitieren von geplanten Maßnahmen in der Gemeinde und von gezielten Initiativen zur Jugendförderung.
Investition in die Energiezukunft
Bis 2028 will die oekostrom AG rund 30 Millionen Euro in Agri-PV investieren und zusätzliche 35 MW ans Netz bringen. „Mit dem Projekt in Herbstheim stärken wir unsere Rolle als größte unabhängige Energieversorgerin Österreichs – mit klarem Fokus auf regionale Wertschöpfung und langfristige Versorgungssicherheit“, erklärt Jan Häupler, Vorstandsmitglied der oekostrom AG.
Link zur APA Fotogalerie: https://www.apa-fotoservice.at/galerie/39468
Fotocredit:oekostrom AG/APA-Fotoservice/Franz Neumayr, Abdruck honorarfrei
Mehr Informationen: oekostrom.at
oekostrom AG – für eine saubere Energiezukunft
Seit 25 Jahren treibt die oekostrom AG als Pionierin den Wandel hin zu einer sauberen Energiezukunft voran. 1999 aus der Anti-Atom- und Klimaschutzbewegung heraus gegründet, ist sie heute mit über 3.100 Aktionär:innen die größte unabhängige Energiedienstleisterin in Österreich. Die oekostrom AG liefert 100 % sauberen Strom aus Wind, Sonne und Wasser – aus heimischen Kraftwerken, mehr als 2.000 Sonnenenergieanlagen ihrer Kund:innen und eigenen Windrädern. Die oekostrom AG steht für transparente, partnerschaftliche und faire Energieversorgung in Österreich.





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