Die Feldwerke GmbH, ein Münchner Start-up im Bereich Agri-Photovoltaik, feierte gemeinsam mit der clearvise AG, der Gemeinde Oberndorf und zahlreichen Gästen den Spatenstich für den größten Agri-PV-Park Deutschlands. Die Anlage mit dem Projektnamen Triticum (lat. „Weizen“) hat eine geplante Leistung von ca. 17 MWp, wurde von Feldwerke entwickelt und wird nach dem erfolgreichen Zuschlag in der EEG-Ausschreibung vom März 2025 noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Geplant und gebaut wird die Anlage von MaxSolar, die mit einigen kleineren Agri-PV Anlagen bereits Erfahrungen mit Trackern sammeln konnten.
Das Projekt gilt als Meilenstein für die Energiewende: Auf einer Fläche von 28 Hektar entstehen Ost-West-ausgerichtete, nachgeführte Agri-PV-Systeme, die eine gleichzeitige landwirtschaftliche Nutzung von 85% der Flä che ermöglichen – ein Paradebeispiel für die Vereinbarkeit von Energieerzeugung und Lebensmittelproduktion. Biodiversitätsstreifen werten die Fläche ökologisch auf und fördern die Artenvielfalt, während jährlich ca. 22GWh klimafreundlicher Solarstrom erzeugt werden. Der Bau in Oberndorf am Lech verdeutlicht zudem die Effizienz moderner Projektentwicklung: Nur zwölf Monate lagen zwischen Flächensicherung und Baureife – ein Tempo, mit dem Feldwerke zeigt, wie attraktiv innovative Agri-PV-Konzepte für Landwirte, institutionelle Investoren, Energieversorger und Kommunen sind.
Mit dabei beim Spatenstich waren unter Anderem Claudia Marb (stellv. Landrätin Donau-Ries, CSU), Eva Lettenbauer (Vorsitzende der Grünen in Bayern), Christoph Schmid (Bundestagsabgeordneter, SPD) und 1. Bürgermeister der Gemeinde Oberndorf Franz Moll.
Franz Moll, Erster Bürgermeister von Oberndorf am Lech, betonte:
„Als Gemeinde mit guten Böden war es uns wichtig, Erneuerbare Energien im Einklang mit Natur und Landwirtschaft zu gestalten. Mit dem Agri-PV-Konzept von Feldwerke konnten wir unsere Ziele für den Solarausbau naturverträglich und gemeinwohlorientiert umsetzen.“
Auch der Landtagsabgeordnete von Donau-Ries der CSU, Wolfgang Fackler unterstrich die Vorbildrolle des Projekts:
„Wir müssen das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren dringend erhöhen. Oberndorf am Lech zeigt, dass es geht – und zwar mit einer Schlagzahl, die bundesweit Vorbildcharakter hat. Agri-PV verbindet Landwirtschaft, Klimaschutz und Energieversorgung auf ideale Weise.“
Feldwerke übernimmt im Rahmen des Projekts nicht nur die Baubegleitung, sondern auch langfristig die Betriebsführung. Damit ist sichergestellt, dass die Anlage nicht nur gebaut, sondern auch über ihre gesamte Lebensdauer optimal betrieben wird. Betreiberin ist die clearvise AG aus Frankfurt, die im Bereich Erneuerbare Energien bereits zahlreiche Anlagen in ganz Europa betreibt.
Mit dem Spatenstich in Oberndorf am Lech ist der Grundstein gelegt – für die größte Agri-PV-Anlage Deutschlands und für einen neuen Standard in der Verbindung von Landwirtschaft und Energiewende.





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