SoliTek aktualisiert seine in der EU gefertigten Solarmodule mit höherer Leistung und verbesserter Effizienz, sodass die gleiche Anlagenkapazität mit weniger Modulen erreicht werden kann. Für den deutschen Markt liegt ein besonderer Fokus auf Modulwirkungsgrad und einer neuen Glastechnologie, zwei zentralen Aspekten für PV-Anlagen auf Gebäuden unter deutschen Bau- und Sicherheitsanforderungen.
Die neue Generation liefert eine höhere Leistung pro Modul und unterstützt eine effizientere Systemauslegung bei reduziertem Bedarf an BOS-Komponenten.
Aktualisierte Nennleistungen
• SoliTek Standardmodule: 435 W → 455 W
• Satin-Oberfläche (anti-glare): +10 W → 445 W
• C&I-Module: 505 W → 510 W
Die höheren Leistungsklassen ermöglichen eine gesteigerte Energieerzeugung auf gleicher Dachfläche ohne Erweiterung der belegten Fläche.
Effizienzsteigerung – bis zu 22,93%
Der Leistungszuwachs basiert nicht nur auf konstruktiven Optimierungen, sondern vor allem auf Fortschritten in der Solarzelleneffizienz. Mit dem Einsatz neuester Zellgenerationen erreicht die Effizienz der SoliTek-Module nun bis zu 22,93%.
In Deutschland, wo viele Projekte durch begrenzte Dachflächen und hohe Ertragserwartungen geprägt sind, ist ein hoher Modulwirkungsgrad ein entscheidender Parameter für Planer und Investoren.
Glastechnologie im Kontext deutscher Praxis
Im Rahmen des Upgrades führt SoliTek eine neue Glastechnologie für die gesamte Modulserie ein. Das Unternehmen bestätigt, dass der Wechsel die zertifizierten Werte für mechanische Belastung und Hagelbeständigkeit unverändert beibehält.
Das neue Glas weist ein verändertes Bruchverhalten auf, bei dem größere Fragmente mit höherer Wahrscheinlichkeit in Position verbleiben. In Deutschland werden PV-Module auf Gebäuden häufig in einem ähnlichen Kontext wie Überkopfverglasungen betrachtet, bei denen Fragmentbindung und Risikominimierung für Personen unterhalb der Anlage wichtige Kriterien in Planung, Versicherung und Abnahmeprozessen im Sinne der DiBT-orientierten Baupraxis darstellen.
Aus diesem Grund hat SoliTek entschieden, alle Module nach den Spezifikationen zu fertigen, die auch für Anwendungen im Überkopfbereich zugelassen sind, um ein einheitliches Sicherheitskonzept über das gesamte Produktportfolio sicherzustellen.
Das Material zeichnet sich zudem durch geringere innere Spannungen und reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Nickelsulfid-Einschlüssen aus – Faktoren, die mit einer niedrigeren Wahrscheinlichkeit spontaner Glasbrüche verbunden werden und im deutschen Markt im Hinblick auf Langzeitbetrieb und Gewährleistungsrisiken besonders relevant sind.
Das Glas bleibt vollständig kompatibel mit der POE-Laminierung der SoliTek Glas-Glas-Module und kann zu geringeren optischen Verzerrungen mit möglichem positiven Einfluss auf die Lichttransmission beitragen.
Praktische Auswirkungen
Durch mehr Leistung und höhere Effizienz pro Modul können Projekte:
• mit weniger Modulen die Zielkapazität auf begrenzten Dachflächen erreichen;
• Montagestrukturen, Verkabelung und Verbindungen reduzieren;
• Transport- und Handlingaufwand senken;
• Installationsprozesse schneller und planbarer gestalten.
Das aktualisierte Portfolio, hergestellt in der Europäischen Union mit langjähriger europäischer Produktionserfahrung, wird den SoliTek-Partnern in Deutschland und allen weiteren Märkten zur Verfügung stehen.





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