Berlin, den 19.07.2023 – Heute bricht Bundeswirtschaftsminister Habeck zu seiner Reise nach Indien auf. Begleitet wird er von einer zwanzigköpfigen Wirtschaftsdelegation, darunter auch der Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW), Jörg Ebel.
„Deutschland wird seinen Photovoltaikausbau in den nächsten vier Jahren verdoppeln. Das wird eine riesige Kraftanstrengung, bei der wir jede Hilfe brauchen können.“ Potenzial sieht Ebel bei Rohstoffen wie Polysilizium, Solarkomponenten und Fachkräften. „Indien hat gut ausgebildete Fachkräfte, von denen uns viele gerne bei der Installation von Solaranlagen unterstützen möchten.“
„Mit dem gerade verabschiedeten Fachkräfteeinwanderungsgesetz hat die Ampel die Zusammenarbeit in diesem Bereich vereinfacht“. Viele Gespräche werden sich daher um die Frage bewegen, wie die deutsche Solarwirtschaft jetzt noch besser mit Indien kooperieren kann, denn das Land kämpft einerseits gegen Jugendarbeitslosigkeit, hat aber andererseits eigene, ehrgeizige Ausbauziele.
Der BSW arbeitet seit 2015 mit dem indischen Solarverband NSEFI zusammen. Als weitere Chance für beide Länder sieht Ebel den Ausbau der indischen Solarindustrie. „Indien hat sich den Ausbau der Produktion von Solarkomponenten zum Ziel gesetzt und erarbeitet sich mit einer aktiven Industriepolitik gerade einen Vorsprung gegenüber der EU“, so Ebel. Allerdings stünden hohe Zölle einem Wachstum des indischen Marktes im Wege. Ziel der Reise sei hier, Impulse für Deutschlands wachsenden Solarmarkt sowie diversifizierte Lieferketten für die wachsende Solarproduktion in beiden Ländern zu erhalten.
„Die Reise des Bundeswirtschaftsministers kommt zur richtigen Zeit“, so Ebel weiter. „Indien ist ein Land mit enormem Potenzial auch für Deutschlands Solarboom. Um die steigende Nachfrage nach Solarstrom bedienen zu können und die Klimaziele der Bundesregierung erreichen zu können, müssen wir Allianzen wie die mit Indien weiter ausbauen.“





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