Solaranlagen in Deutschland haben bereits Ende September mehr Sonnenergie erzeugt als im gesamten Jahr 2017. Das geht aus Berechnungen des Energieanbieters E.ON hervor. Von Januar bis heute produzierten die Anlagen bereits mehr als 36 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. „Wir rechnen damit, dass wir bis Jahresende sogar die Marke von mehr als 40 Milliarden kWh Strom knacken können“, erklärt Victoria Ossadnik, Vorsitzende der Geschäftsführung der E.ON Energie Deutschland. Zum Vergleich: Die jetzt schon erzeugte Strommenge könnte rein rechnerisch den durchschnittlichen Jahresverbrauch von mehr als 14 Millionen Haushalten decken.
Den Zuwachs an Solarstrom führt die E.ON Geschäftsführerin auf zwei Entwicklungen zurück: „Zum einen registrieren wir, dass die Nachfrage nach Solaranlagen bundesweit wieder deutlich anzieht. Wir haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits viermal so viele Anlagen wie 2017 verkauft.“ Insgesamt liegt die installierte Leistung an Photovoltaik in Deutschland bereits bei mehr als 44,5 Gigawatt. „Zum anderen schien die Sonne in einigen Regionen bis zu 30% häufiger als im Vorjahr. Jeder Solaranlagenbetreiber kann daher dieses Jahr mit einem deutlichen Ertragsplus rechnen“, so Victoria Ossadnik.
So kommt Berlin laut Daten des Deutschen Wetterdienstes in diesem Jahr bereits auf 1773 Sonnenstunden (+28%). München auf 1804 (+18%), Hamburg auf 1684 (+26%) und Köln auf 1600 (+18%). Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, mit 1664 von den Sonnenstunden eher Mittelfeld, kommt gegenüber dem Vorjahr sogar auf ein Plus von 34%.
Die Auswertung beruht auf Berechnung von E.ON Analysten aus München, die auf Grundlage von Wetterprognosen und erwarteten Energiemengen im Strommarkt rund um die Uhr und tagesaktuell erneuerbare Energien aus Windkraft- und Solaranlagen vermarkten.
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Stefan Moriße
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