Blankenfelde-Dahlewitz/ Frankfurt (Oder), 30. November 2010 – Zum zweiten Mal in Folge konnte das Bundesland Brandenburg die Auszeichnung „Leitstern“ durch die Agentur für Erneuerbare Energien entgegennehmen. „Die wiederholte Würdigung zeigt, dass Brandenburg seine Energiestrategie konsequent und erfolgreich verfolgt, dazu möchten wir herzlich gratulieren“, so Thoralf Schapke, Geschäftsführer des Branchenvereins Solarregion Berlin-Brandenburg. Zugleich sehe er die Auszeichnung als Verpflichtung, die 2006 beschlossenen Ziele im Auge zu behalten und für deren Erreichung einzutreten.
Noch befinde sich Brandenburg nicht auf der Zielgeraden. Ob die Energiestrategie des Landes Brandenburg wirklich umsetzbar ist, wird der Verein gemeinsam mit Branchenexperten auf der Tagung „Sonnenstrom-Agenda 2020“ in Blankenfelde am 9. Dezember diskutieren. Eröffnet wird die Tagung durch Beiträge von Klaus-Peter Schulze, zuständig für Energiepolitik und -wirtschaft beim Brandenburger Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten sowie durch Bernd Hirschl, Leiter des Bereichs Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung.
Die durch die Solarregion initiierte Tagung bildet den Auftakt zu einer Reihe von geplanten Fachveranstaltungen zur Rolle der Photovoltaik in der Hauptstadtregion. Damit richtet sich die „Sonnenstrom-Agenda 2020“ insbesondere an Vertreter aus der Solarwirtschaft und Umweltpolitik sowie an Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Investoren, Forscher und Planungsgesellschaften.
Vor Ort spricht unter anderem David Wortmann, Vorstandsmitglied der Solarregion und Leiter des Hauptstadtbüros von First Solar, über die Zukunftsperspektiven der Photovoltaikbranche nach Absenkung der Solarförderung und Erreichen der Netzparität. Dieser angestrebte Zustand wird laut Experten spätestens 2018 erreicht sein und einen Wendepunkt in der Verfolgung der Energiestrategie markieren. „Das heißt, dass Solarenergie in Kürze, noch vor Ablauf der gesetzten Zielmarke, wettbewerbsfähig zu konventionellem Strom sein wird. Bei sinkenden Produktionskosten, die durch Fortschritte im Bereich Forschung und Entwicklung sowie steigende Nachfragen realisiert werden, kann die Netzparität bereits mehrere Jahre früher erreicht werden: Dieses Ziel streben wir in der Hauptstadtregion an“, erläutert Schapke.
Die Tagung findet am 9. Dezember von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Van der Valk Hotel in Blankenfelde südlich von Berlin statt. Die Gebühr pro Teilnehmer beträgt 80,00 Euro. Eine Anmeldung ist bis zum 6. Dezember unter diesem Link möglich:www.solarregion-bb.de/de/konferenzen/ Das Netzwerk Solarregion Berlin-Brandenburg ist ein Zusammenschluss von aktuell 14 Mitgliedsunternehmen und -institutionen. Vernetzt haben sich sowohl etablierte Großunternehmen, mit teils marktbeherrschender Stellung, als auch mittelständische Unternehmen sowie innovative Start ups, denen der Markteintritt noch bevorsteht. Das 2007 initiierte Netzwerk ging aus der Ursprungsinitiative Solarregion Ostbrandenburg hervor und vertritt seit 2009 als Verein gleichberechtigt die Interessen beider Bundesländer. Der Verein fördert die Vernetzung von Industrie, Wissenschaft und Verwaltungsinstitutionen.





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