Solaranlagen in Lateinamerika

Teilen

Wenn es um die installierte Kapazität geht, wird der Solar-PV-Wirtschaftszweig in Lateinamerika von drei Nationen angeführt – nämlich Brasilien, Mexiko und Chile. Zusammen machten sie im Jahr 2020 über 80 Prozent der Solarkapazität in Lateinamerika aus.

Da ein großer Teil der Landfläche in tropischen Breitengraden liegt, wird Lateinamerika seit jeher mit warmem Wetter und Sonnenschein in Verbindung gebracht. In den letzten Jahren hat sich die Popularität dieser reichlich vorhandenen natürlichen Ressource jedoch weit über den Tourismus hinaus auf den Energiesektor ausgeweitet. Im Einklang mit den globalen Trends hat sich die installierte Solar-Photovoltaik-Kapazität in Lateinamerika und der Karibik in knapp einem Jahrzehnt fast verhundertfacht und wird im Jahr 2020 die Marke von 20 Gigawatt überschreiten. Da die Kosten für Solaranlagen jährlich sinken und der Ruf nach mehr Investitionen in erneuerbare Energien immer lauter wird, gibt es keine Anzeichen für eine Verlangsamung dieser Tendenz.

Im Jahr 2019 überstiegen die ausländischen Investitionen in Solarenergie in Lateinamerika fünf Milliarden US-Dollar und verfünffachten sich damit fast innerhalb eines halben Jahrzehnts. Mexiko und Chile waren in diesem Jahr die führenden Empfängerländer solcher Investitionen, auf die zusammen fast 90 Prozent des Investitionswertes entfielen.

Mehr dazu hier: Solarenergie in Lateinamerika

Passend dazu: