Snop wählt den europäischen Marktführer für dezentrale Solarenergie EDP zur Dekarbonisierung seiner Werke in mehreren europäischen Ländern

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Der französische Automobilzulieferer Snop hat EDP für die Entwicklung und Installation von Solaranlagen in seinen Werken in Frankreich, Spanien und Deutschland ausgewählt, um seine Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben. Diese Partnerschaft festigt die Position von EDP als führendes Unternehmen im Bereich der dezentralen solaren Energieerzeugung in Europa und hebt die Fähigkeit von EDP hervor, auf multinationale Kunden einzugehen, die eine einheitliche Lösung für verschiedene Märkte benötigen.

Im Rahmen einer kürzlich unterzeichneten Vereinbarung wird EDP dezentrale PV-Projekte auf dem Gelände und den Dächern der Werke von Snop in drei europäischen Ländern umsetzen. Die Partnerschaft umfasst die Installation von über 9.200 Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von rund 5 MWp an Standorten wie Étupes (Frankreich), Nigrán (Spanien) sowie Artern und Buchholz (Deutschland). EDP und Snop beabsichtigen, diese Zusammenarbeit auf mittelfristig bis zu 10 MWp auszuweiten. Angedacht sind zukünftige Projekte in weiteren Ländern wie Italien und Polen.

Ein Großteil der Leistung wird von EDP an den deutschen Standorten von Snop installiert. In Spanien ist eine erste Anlage bereits sechs Monate nach Unterzeichnung der Partnerschaft in Betrieb gegangen. Diese unterstreicht die Erfahrung und die Fähigkeiten von EDP im Bereich der dezentralen Solarlösungen und hebt zudem die Vorteile erneuerbarer Energien hervor, bspw. verkürzte Entwicklungs- und Bauzeiten für die Kunden.

Die Projekte zur dezentralen PV-Produktion werden im Rahmen des „As-a-Service“-Modells umgesetzt, bei dem EDP 100 % der Investitionen, der Wartung und des Betriebs übernimmt, wobei die finanziellen Vorteile dieser Installation zwischen den beiden Unternehmen aufgeteilt werden.

Snop, ein global agierendes Unternehmen in der Automobilindustrie, kann damit nun auch lokal an seinen eigenen Standorten erzeugte erneuerbare Energie zurückgreifen. Dies reduziert die Abhängigkeit vom Stromnetz und erhöht gleichzeitig die Nutzung von sauberem Strom für die Versorgung der eigenen Anlagen. Durch die Partnerschaft soll im Durchschnitt etwa 20 % des Stromverbrauchs der Fabriken gedeckt werden.

Zusammen werden die Anlagen von EDP in der Lage sein, 4,6 GWh erneuerbaren Stroms pro Jahr zu produzieren, eine Menge, die ausreicht, um mehr als 1.400 Haushalte zu versorgen. Durch die Installation dieser Projekte werden jährlich über 3.400 Tonnen CO2-Emissionen vermieden, die andernfalls aus der nicht-erneuerbaren Stromerzeugung in diesen Ländern resultieren würden.

Die direkte Integration von dezentralen Solarmodulen in die Anlagen der Kunden bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine verbesserte Energieeffizienz, reduzierte Betriebskosten, eine größere Energieunabhängigkeit und einen bedeutenden Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen. Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, ihre Energieversorgung zu optimieren und gleichzeitig umfassendere Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

In Deutschland ist EDP seit 2022 aktiv und verfügt über eine Pipeline von über 2 GWp an Solarprojekten im Versorgungsmaßstab, von denen die ersten bis 2025 in Betrieb gehen sollen. EDP hat mehrere dezentrale Solarprojekte in der Entwicklung und plant die Installation von Solaranlagen in den Snop-Werken in Artern und Buchholz, mit einer möglichen Erweiterung auf andere Standorte innerhalb des Landes.

EDP festigt durch die Partnerschaft seine Position als Anbieter maßgeschneiderter Solarlösungen für multinationale Unternehmen. Die Zusammenarbeit mit Snop ermöglicht es EDP, sein Kundenportfolio zu diversifizieren und mit Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen zusammenzuarbeiten. Dieser Ansatz steht im Einklang mit der Vision von EDP, die Dekarbonisierung der Wirtschaft zu ermöglichen, indem die Bedürfnisse der Energiewende in jeder Branche adressiert werden.

Dezentrale Solarenergie ist einer der wichtigsten Wachstumsbereiche von EDP für dieses Jahrzehnt. Das Unternehmen will bis 2026 2,5 Milliarden Euro investieren, um weitere 4 GWp an Solarprojekten in Haushalten und Unternehmen zu installieren, wodurch die Produktion erneuerbarer Energien erhöht und der Zugang zu sauberer Energie für mehr Menschen ermöglicht wird.