„Smart Energy“ erneut Topthema auf der E-world energy & water

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Bei der E-world energy & water stehen die Zeichen weiter auf Wachstum: Allein der Themenbereich "Smart Energy" hat 2015 um 25 Prozent zugelegt. Die intelligente und effiziente Nutzung von Energie ist damit erneut eines der Topthemen der europäischen Leitmesse der Energiewirtschaft in der Messe Essen.
Über 120 Aussteller informieren gezielt zu intelligent steuerbaren Netzen (Smart Grids), intelligenten Zählern (Smart Metering), vernetzter Haustechnik und Energiespeicherung. Wegen der großen Nachfrage – 80 Prozent der Aussteller kündigten schon unmittelbar nach der E-world 2014 ihre erneute Teilnahme an – belegt der Bereich „Smart Energy“ neben der Galeria und der Halle 4 nun auch Teile der Hallen 6 und 7. Etliche Branchengrößen stellen ihre innovativen Lösungen vor – darunter Energietechnik-Spezialist ABB, die IT-Dienstleister Bosch Software Innovations und Reisewitz, Energie-Datenspezialist Thüga Metering-Service, Service- und Systemlieferant SAG, Energiemanagement-Spezialist Gildemeister energy solutions, Industrieforum VHPready sowie der Kommunikationskonzern und Smart M2M-Betreiber Telefonica. Auch aus dem Ausland präsentieren sich Unternehmen mit ihren „Smart Energy“-Angeboten, unter anderem Ijenko (Frankreich), Eclipse Information Technologies (Türkei) oder Steady Sun (Frankreich).

Die Verbände ZVEI und Bitkom beteiligen sich erneut am Smart Tech Forum
Bei der Eröffnung des Smart Tech Forums adressiert der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V) die provokative Frage „Smart Grids in Deutschland – Leitmarkt oder Leidmarkt?“ und spielt damit auf den zögerlichen Umgang mit neuen Technologien und Konzepten in Deutschland an. Auch werden die Entwicklungen im Hinblick auf Smart Metering in Deutschland von Unternehmen wie Bosch, EnBW, Telefonica und Landis+Gyr kritisch reflektiert und Handlungsoptionen für Marktakteure diskutiert.
Das Smart Tech Forum steht außerdem im Zeichen der Wertschöpfung durch Daten im Energiesystem. Kernfragen drehen sich um die Nutzung dieser Daten, insbesondere den potentiellen Konfliktfeldern mit dem Datenschutz. So zeigen die Big Data Unternehmen aus den USA und Großbritannien, wie AutoGrid und Opower, welche Potentiale sich mit den Energiedaten für Netzsteuerung und Vertrieb ergeben. Ein weiterer Höhepunkt markiert die Vorstellung der Ausschreibung zu den Schaufensterregionen Intelligente Energie (SINTEG) durch den BWMi. Erneut beteiligt sich hier der Branchenverband Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) an der inhaltlichen Gestaltung.
Energy Transition Forum fokussiert wiederholt die Energiewende und deren Auswirkungen
Die Energiewende und der Umgang mit überschüssiger Energie aus Photovoltaik und Wind ebenen den Weg in eine smarte Energiewelt wie keine andere Entwicklung. Folglich stehen Themen wie dezentrale Stromerzeugung, Virtuelle Kraftwerke, Energiespeicher, Smart City und Energieeffizienz im Fokus des dreitägigen Forums.
Zum Auftakt des Forums werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau dezentraler Erzeugungseinheiten beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird der Einsatz von virtuellen Kraftwerken als Lösungsansatz gemeinsam mit Marktteilnehmern wie E.ON, STEAG und energy2market sowie Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI diskutiert. In Folge wird der Fokus auch auf Energiespeicher und deren Anwendungs- und Vermarktungschancen gelenkt. Hierzu beteiligen sich RWE, SMA Solar Technology, Siemens sowie der Bundesverband Energiespeicher e. V.
Wie in den Vorjahren sind auch das Deutsche Umweltbundesamt und die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Smart Energy Bereich vertreten. Auch die Bundesverbände Bundesverband Smart City e.V. (BVSC) sowie der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) beteiligen sich an den Foren. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) wirkt zum ersten Mal mit. Desweiteren entsenden renommierte Forschungsinstitute wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Wuppertal Institut ihre Experten.
Weitere Informationen:www.e-world-essen.com