Pünktlich zur letzten Hitzewelle wurde die neue Energieversorgung zweier SMA Gebäude abgeschlossen. Moderne Wärmepumpen versorgen ein Bürogebäude, die Elektronikfertigung sowie den Forschungs- und Entwicklungsbereich und ersetzen die nicht mehr zeitgemäße Kombination aus Biogas-Blockheizkraftwerk und Kältemaschine. Die reversiblen Wärmepumpen nutzen ein natürliches Kältemittel und können sowohl heizen als auch kühlen. Sie sparen so jährlich rund 1.600 Megawattstunden Gas ein und tragen entscheidend zur Dekarbonisierung der Energieversorgung von SMA bei.
„Die nachhaltige Energienutzung ist ein wesentlicher Aspekt im Rahmen der SMA Nachhaltigkeitsstrategie. Mit dem Einsatz der neuen Wärmepumpen möchten wir darüber hinaus zeigen, wie Unternehmen ihre Wärme- und Kälteversorgung klimafreundlich gestalten können.“, sagt SMA Vorstandsvorsitzender Jürgen Reinert. „Unser Ziel ist es, die Energiewende nicht nur mit unseren Produkten und Energielösungen voranzutreiben, sondern eine Vorreiterrolle bei der Gestaltung einer besseren Zukunft einzunehmen, indem wir Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen verankern und leben.“
Die neuen Wärmepumpen stellen bedarfsgerechte Wärme- und Kälteversorgung sicher
Die innovativen Wärmepumpen auf dem Dach des SMA-Gebäudes nutzen das natürliche Kältemittel Propan R290, das sich durch hohe Energieeffizienz und sehr gute thermodynamische Eigenschaften auszeichnet. Es ist ozonunschädlich und hat mit einem GWP-Wert (GWP = Global Warming Potential) von 3 einen um ein Vielfaches geringeren Treibhauseffekt als bisher übliche Kältemittel. Die Wärmepumpen versorgen die Gebäude je nach Bedarf mit Wärme oder Kälte und decken die Anforderungen der Mitarbeitenden optimal. Der zusätzliche Strombedarf für den Betrieb der Wärmepumpen kann durch die Solarenergie von den SMA Dächern gedeckt werden.
„Durch die bauliche Gestaltung unserer Gebäude und die Entwicklung und Umsetzung innovativer Energieversorgungskonzepte leistet der Bereich Corporate Real Estate Management einen Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Nachhaltigkeitsziele von SMA“, sagt Bastian Schmitt, Corporate Energy Manager bei SMA. „Ein Beispiel dafür sind die beiden Großwärmepumpen als Ersatz für das Biogas-Blockheizkraftwerks.“
Energie aus der Region trägt zur 100% erneuerbaren Versorgung bei
SMA setzt bereits seit Jahren auf die Erzeugung und Nutzung erneuerbaren Stroms und versorgt sich am Hauptstandort in Niestetal zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien. Dazu trägt neben einer Vielzahl eigener Solaranlagen von wenigen kW bis 5,4 MW auch ein Power Purchase Agreement (PPA) bei. Dabei bezieht SMA die gesamte Energieproduktion einer 5,7-MW-Solaranlage aus der Region in Niederhohne bei Eschwege.





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