Berlin, den 2. Februar 2016 – Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat nun die Ergebnisse seiner Analyse des argentinischen Photovoltaik-Marktes veröffentlicht. Vieles spricht dafür, dass mit Argentinien ein neuer, zahlungskräftiger und energiehungriger Absatzmarkt auf der südamerikanischen Solarkarte erscheint. Die neue Regierung verbessert die Rahmenbedingungen für ausländische Investoren und Investitionen im Land zusehends. Nachdem bereits der künstliche Wechselkurs Mitte Dezember 2015 aufgehoben wurde, sollen die Investitionsbedingungen im Land und der Zugang zu internationalen Geldern durch die Schaffung von Investorenvertrauen verbessert werden.
Es besteht die Aussicht, dass die derzeit noch sehr hohen Zinskosten kurzfristig auf eine regional vergleichbare Höhe absinken. Auch die Energiesubventionen sind bei einem stark steigenden Energiebedarf mit Energieimporten dauerhaft nicht haltbar. Auf provinz- und zentralstaatlicher Ebene werden sie in absehbarer Zeit abgeschafft werden. Dies bedeutet, dass kurzfristig ein großer Markt für Energieeffizienz aber auch Wind- und Solarenergie entstehen wird.
„Argentinien hat mit der neuen Regierung beste Chancen, sich aus seiner Wirtschaftskrise zu befreien und als Investitionsstandort wieder attraktiv zu werden. Alles spricht dafür, dass vor allem die Solarbranche davon profitieren wird“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Stromlieferverträge in US-Dollar über 15 Jahre sind bereits heute möglich, scheitern in der Praxis aber an den hohen Zinskosten für Fremdkapital. Net-Metering ist auf Grund der Energiesubventionierung bisher nur in wenigen Provinzen mit Förderprogrammen rentabel. Wenn die Subventionen aufgehoben werden, ist der Business Case jedoch sofort vorhanden.
Der BSW-Solar analysiert in seiner neuen Studie „Enabling PV in Argentina“ den Marktrahmen in Argentinien und erläutert mögliche Geschäftsmodelle. Die Studie beschreibt die Geschäftsmodelle Stromliefervertrag und Net-Metering beispielhaft in den Provinzen San Juan, San Luis und Salta und berechnet exemplarisch die Wirtschaftlichkeit von 5-Megawatt-Projekttypen.
„Enabling PV in Argentina“ erläutert Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung und zeigt die Barrieren für Photovoltaik-Projekte auf. Auch wenn das Geschäft mit Photovoltaik noch nicht einfach ist, stehen die Zeichen in Argentinien auf Wachstum. Investoren, Komponentenhersteller und Projektentwickler sollten Argentinien auf jeden Fall im Blick haben, wenn sie neue Märkte suchen. Seinen Mitgliedern stellt der BSW-Solar gerne zahlreiche Kontakte zu interessierten lokalen Unternehmen zur Verfügung, die bei einer Veranstaltung in Buenos Aires Mitte Dezember 2015 akquiriert wurden.
Die Studie wurde vom Auswärtigen Amt kofinanziert und steht gratis zum Download bereit unter:http://bsw.li/1mamEoe—
PRESSEKONTAKT / REDAKTIONELLE RÜCKFRAGEN:
David Wedepohl
Pressesprecher
Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Französische Straße 23
10117 Berlinwedepohl@bsw-solar.deTel.: 030 / 29 777 88 30www.solarwirtschaft.de





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